Kampf gegen Tierleid und Schwarzmarkt

Der illegale Handel mit Hunden und Katzen ist ein riesiges Geschäft. Schätzungen zufolge werden damit jährlich rund 1,3 Milliarden Euro umgesetzt – auf Kosten der Tiere. Viele stammen aus qualvoller Massenzucht oder schlechten Haltungsbedingungen. Die neuen Regeln sollen diesem Geschäft endlich Grenzen setzen.

Strengere Regeln für Zucht, Tierheime und Halter

Züchter sollen künftig stärker kontrolliert werden. Die Zucht mit eng verwandten oder gesundheitlich belasteten Tieren wird verboten. Solche Tiere dürfen auch nicht mehr auf Ausstellungen gezeigt werden.

Auch Tierheime stehen stärker in der Verantwortung: Sie sollen prüfen, ob zukünftige Halter finanziell und pflegerisch in der Lage sind, ein Tier artgerecht zu versorgen. Haltung und Umgang werden genauer kontrolliert.

Klare Verbote zum Schutz der Tiere

Die Anbindehaltung von Haustieren soll grundsätzlich verboten werden, Ausnahmen sind nur aus medizinischen Gründen erlaubt. Ebenso geplant ist ein Verbot von Stachel- und Würgehalsbändern ohne Sicherheitsmechanismus, da sie als tierschutzwidrig gelten.

Noch nicht beschlossen – aber ein wichtiges Signal

Bevor das Gesetz in Kraft tritt, müssen EU-Parlament und Mitgliedsstaaten zustimmen. Das kann noch dauern. Doch schon jetzt ist klar: Die EU sendet ein deutliches Signal.

Mehr Transparenz. Mehr Verantwortung.
Und hoffentlich: weniger Leid für Hunde und Katzen in Europa. 🐾