Eigener Beitrag von Christa Becker und Petra Svensson

Die Wahrheit über "Familien-Unternehmen"

jede Woche bekommen Petra Svensson und ich Bettel-eMails, weil die Leute kein Geld haben, ihre Katzen und Hunde behandeln zu lassen.

Viele dieser Leute dürften gar keine Tiere haben, eben weil sie finanziell am Minimum  krebsen.

Einige davon sind allerdings wirkliche Notfälle: Obwohl die Leute arbeiten, bekommen sie nicht genug Geld, um Tierärzte bezahlen zu können.

Und Geld ist genug im System, es wird nur falsch verteilt und die Schere zwischen superreich und Mittelstand geht immer weiter auseinander.

Greenpeace hat ein Dossier erarbeitet mit dem Titel "Der Club der Superreichen".

Ich hab´s gelesen und bin sehr ernüchtert; denn hier geht es um einen Zusammenschluss von Großunternehmen, 

die eine unvorstellbare Macht in Berlin haben.

Ich hatte unter diesem Begriff bisher immer Einzelhandelskaufleute, Handwerker usw. verstanden.

Falsch gedacht.

Mitglieder im Verband der "Familienunternehmen" sind BMW (Klatten+Quandt), Henkel, Schwarz (Lidl), Deichmann,

Bertelsmann (Mohn), Merck, Bosch, Miele, Oetker, usw..

Wer Interesse hat zu verstehen, wie unsere Republik funktioniert bzw. nicht funktioniert: Ich hänge das Dossier an.

Dazu passt der aktuelle Oxfam-Bericht, den ich ebenfalls anhänge.

[Wikipedia: Oxfam ist ein internationaler Verbund verschiedener Hilfs- und Entwicklungsorganisationen. Oxfam arbeitet laut eigener Aussage weltweit dafür,

dass sich Menschen in armen Ländern nachhaltige und sichere Existenzgrundlagen schaffen können, Zugang zu Bildung,

gesundheitlicher Versorgung, Trinkwasser und Hygiene-Einrichtungen sowie Unterstützung bei Krisen und Katastrophen erhalten.

Ein weiteres wichtiges Ziel ist Geschlechtergerechtigkeit.]

Seufzende Grüße, CB.

Link zu Greenpeace - Club der Superreichen