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Welche Lebensmittel Ihre Katze naschen darf
und welche Tabu sind

Katzen sind Schlemmermäulchen. Nicht selten verschmähen sie ihr eigenes Futter und stibitzen lieber vom Essenstisch. Doch das kann äußerst gefährlich sein.

Katzen sind Jäger und benötigen eine leicht verdauliche und proteinreiche Nahrung. Qualitativ hochwertiges Katzenfutter ist bereits darauf abgestimmt, Ihre Samtpfote mit allen nötigen Nährstoffen zu versorgen. Außerdem belastet ein häufiger Futterwechsel den Magen-Darm-Trakt der Tiere, darum sollten Sie bei der Ernährung auf Beständigkeit achten. Es ist also generell keine gute Idee, die Katze regelmäßig von Ihrem Teller naschen zu lassen. Bei einigen Nahrungsmitteln ist allerdings besondere Vorsicht geboten, da sie ungesund oder sogar giftig für Katzen sind.

Belohnen Sie Ihre Katze niemals dafür, wenn Sie am Tisch nach Futter bettelt oder sogar auf den Essenstisch springt. So sorgen Sie für eine falsche Konditionierung.



Was darf die Katze fressen?

Wenn Sie Ihrem Liebling jedoch ab und an ein kleines Leckerli gönnen möchten, greifen Sie zu folgenden Lebensmitteln:

  • Fisch: Ungewürzten Fisch können Sie Ihrem Liebling gerne ab und zu kochen oder braten. Entfernen Sie aber größere Gräten, bevor Sie ihn verfüttern. Rollmops und andere eingelegte Fischsorten sind jedoch viel zu salzig für Katzen.
  • Fleisch: Ungewürztes Fleisch ist ein nettes Goodie für zwischendurch. Wichtig ist dabei jedoch, dass Sie Schweine- und Geflügelfleisch stets gut durchbraten. Denn ansonsten besteht Infektionsgefahr durch Salmonellen und bestimmte Viren.

 


Lieber nicht verfüttern – diese Nahrungsmittel sind ungesund für Katzen

Manche Lebensmittel sind zwar nicht direkt giftig für Katzen, führen auf Dauer aber zu Verdauungsproblemen oder anderen Krankheiten. Wenn Ihre Samtpfote sie mal stibitzt, ist dies kein Notfall, aber sie sollte sich nicht regelmäßig davon ernähren:

  • Backwaren: Getreideprodukte gehören nicht auf den Speiseplan von Katzen. Als Fleischfresser können sie Kohlenhydrate nur in kleinen Mengen verdauen und auf das enthaltene Gluten reagieren sie besonders empfindlich.
  • Wurstwaren: Würstchen, Salami und andere gewürzte oder marinierte Fleischprodukte sind für Katzen viel zu fettig und salzig. Und die beigesetzten Gewürze könnten zusätzlich problematisch sein.
  • Gemüse: Einige Gemüsesorten können bei Katzen ebenfalls zu gesundheitlichen Problemen führen. Dies gilt vor allem für Auberginen, Tomaten, Kartoffeln und andere Nachtschattengewächse. Diese können bei Katzen Atemstörungen, Krämpfe und Herzrhythmusstörungen auslösen. Auch Avocados enthalten Stoffe, die dem Herzmuskel Ihrer Fellnase schaden.
    Obst: Fruchtzucker kann bei Katzen in größeren Mengen Verdauungsprobleme verursachen. Deshalb gehört besonders Steinobst nicht auf ihren Speiseplan.
  • Gewürze: Mit Gewürzen sollten Sie bei Ihrer Katze generell aufpassen. Und auch alle Lauchgewächse wie Zwiebeln oder Knoblauch sind wegen ihrer giftigen Schwefelverbindungen tabu.
  • Milch: Im Gegensatz zur landläufigen Meinung sind ausgewachsene Katzen laktoseintolerant. Das heißt, sie vertragen die in Milchprodukten enthaltene Laktose nicht. Diese kann zu Blähungen, Durchfall und anderen Verdauungsproblemen führen.

 


Achtung, giftig – was Ihre Katze auf keinen Fall essen darf

In jedem Haushalt gibt es auch einige Dinge, auf die sie besonders achtgeben müssen. Diese Lebensmittel führen bei Katzen zu akuten Vergiftungen und stellen eine ernste Gefahr für Ihre Fellnase dar:

  • Alkohol, Kaffee und Tee: Alkohol führt bei Katzen zu schweren Leberschäden. Auch Koffein ist für sie besonders giftig und schon in kleinen Mengen gefährlich. Stellen Sie Ihre Tasse also immer außerhalb der Reichweite Ihrer Katze ab.
  • Weintrauben und Rosinen: Trauben enthalten Stoffe, die bei Katzen schon in kleinen Mengen zu Nierenversagen führen können.
  • Kakao und Schokolade: Auch bei Schokolade ist äußerste Vorsicht geboten: Schon geringe Mengen lösen bei Katzen Krämpfe, Muskelzittern und Herzrhythmusstörungen aus. Lassen Sie kakaohaltige Lebensmittel also nie unbeaufsichtigt in deren Reichweite liegen.
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aus Gofeminin vom 13.02.23

Ungesund oder okay: Dürfen Katzen Käse essen?

Katzen Käse

Katzen können in Maßen Käse essen -Allgemein-

  1. Laktoseintoleranz:
    Die meisten Katzen sind laktoseintolerant, was bedeutet, dass ihr Körper Schwierigkeiten hat, Laktose zu verdauen, den in Milchprodukten enthaltenen Zucker. Käse hat normalerweise einen niedrigeren Laktosegehalt als Milch, aber es ist immer noch ratsam, die Reaktion Ihrer Katze auf Käse zu beobachten und mögliche Verdauungsprobleme zu beachten.

  2. Fettgehalt:
    Käse enthält oft einen hohen Fettgehalt, was bei übermäßigem Verzehr zu Gewichtszunahme und Verdauungsproblemen führen kann. Es ist wichtig, Käse nur als gelegentlichen Leckerbissen anzubieten und die Menge zu begrenzen.

  3. Sorten:
    Einige Käsesorten sind besser für Katzen geeignet als andere. Frische, milde Käsesorten wie Mozzarella, Hüttenkäse oder Quark sind oft besser verträglich als reifere und würzigere Käsesorten. Hartkäse wie Cheddar oder Parmesan können ebenfalls in kleinen Mengen angeboten werden.

Es ist wichtig zu beachten, dass Käse kein wesentlicher Bestandteil der Katzenernährung ist. Katzen sind fleischfressende Tiere, und ihre Hauptquelle für essentielle Nährstoffe sollte hochwertiges Katzenfutter sein, das speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Käse sollte nur gelegentlich und in kleinen Mengen als Belohnung oder Abwechslung angeboten werden.

Gewissensfrage beim Frühstück

Am Frühstückstisch kommt die Katze schnurrend angerannt. Am liebsten würde sie einem gleich die Käsescheibe vom Brot schnappen – und wer kann bei den großen Augen schon Nein sagen? Hunden kann man immerhin auch ab und zu etwas abgeben. Doch wie ist das mit Katzen? Dürfen Katzen Käse essen? Hier erfahrt ihr mehr.

Inhalt
  1.  · Dürfen Katzen Käse essen?
  2.  · Warum vertragen Katzen keinen Käse?
  3.  · Ist Käse für Katzen ungesund?
  4.  · Mozzarella oder Gouda: Welchen Käse dürfen Katzen fressen?
  5.  · Dürfen Kitten Käse essen?
  6.  · Fazit: Hin und wieder ist ein Stück Käse ok

Spätestens, wenn die Käseverpackung geöffnet wird, steht die Katze miauend neben einem und bettelt um ihr Leben. So zumindest ist das bei mir in der Küche der Fall. Viele Katzen lieben Käse und sind ganz heiß auf die Leckerei. Dabei ist nicht jede Käsesorte für eure Vierbeiner geeignet. Auf welchen Käse ihr verzichten solltet und wobei ihr bei der Fütterung mit Käse achten solltet, erklären wir euch.

Dürfen Katzen Käse essen?

Dürfen Katzen Käse fressen? Diese Frage stellen sich sicher viele Katzenbesitzer. Wenn es nach den Vierbeinern geht, sicherlich, denn die Miezen sind ganz heiß auf die Leckerei. Experten warnen jedoch davor, Käse zu füttern und empfehlen lediglich kleine Menge ganz bestimmter Käsesorten.

Das Problem liegt nämlich darin, dass viele Katzen eine Laktoseintoleranz haben, Milchprodukte also nicht gut vertragen. Das gilt demnach nicht nur für Käse, sondern auch für andere Lebensmittel mit Molke wie ganz normale Milch, Joghurt und Sahne. Der Mythos, dass Katzen gerne Milch trinken, ist also falsch, auch wenn er sich hartnäckig hält. Laut der Cornell University of Veterinary Medicine kann der tägliche Verzehr von Milchprodukten zu unangenehmen Magen-Darm-Problemen führen. Die Folge: Entzündungen des Magen-Darm-Trakts, Durchfall, Verstopfung oder Erbrechen.

Warum vertragen Katzen keinen Käse?

Wie oben bereits erwähnt, haben die meisten Katzen eine Laktoseintoleranz. Als Kitten benötigen die Haustiere zwar noch Milch, um zu wachsen, während dieser Zeit produzieren die kleinen Kätzchen allerdings Laktase, die den enthaltenen Milchzucker Laktose aufspaltet. Ausgewachsene Katzen produzieren dagegen keine Laktase mehr, sodass der Milchzucker nicht richtig abgebaut werden kann. Die Laktose gelangt so in den Dickdarm und vergärt dort. Als Folge können Verdauungsstörungen und eine Beeinträchtigung der Darmflora auftreten. Wenn ihr euch also fragt, was Katzen essen dürfen und was nicht, solltet ihr auf Milchprodukte möglichst verzichten.

Ist Käse für Katzen ungesund?

Bestimmte Käsesorten mit sehr wenig Laktose sind zwischendurch als kleines Leckerli in Ordnung, sollten jedoch nicht als Hauptmahlzeit angeboten werden. Vor allem, da nicht nur die enthaltene Laktose Katzen auf den Magen schlagen kann. Auch der Salzgehalt im Käse kann für Katzen viel zu hoch sein und zu Problemen führen.

Salz in größeren Mengen ist für Katzen nämlich schädlich und kann sogar giftig sein. Anzeichen für eine Salzvergiftung können zum Beispiel Erbrechen, Durchfall, Zittern, Lethargie und Appetitlosigkeit sein. Salzige Lebensmittel wie Kartoffelchips, Salzbrezeln oder salziges Popcorn sind daher keine gesunde Option für Katzen. Zu viel Salz kann zudem die Nieren der Haustiere belasten. Leidet eure Katze bereits an einer Nierenerkrankung, ist Käse als Futtermittel absolut tabu. Egal, in welchem Umfang.

Hinweis: Bei Nierenerkrankungen solltet ihr euren Tierarzt oder eure Tierärztin nach einer passenden und einer gesunden Ernährung fragen.

Neben dem hohen Salzgehalt haben viele Käsesorten auch (leider) viele Kalorien. Auch bei euren Haustieren solltet ihr darauf achten, dass sie nicht zu viele Kalorien aufnehmen. Der Tagesbedarf eines Stubentigers ist eher niedrig (je nachdem, ob Freigänger oder nicht) und sollte durch eine ausgewogene, katzengerechte Ernährung gedeckt werden. Leckerlies und Snacks, die meist kalorienreicher sind, sollten nur zwischendurch und selten gefüttert werden. Für ein geeignetes Futter, das auch auf das Alter der Katze ausgerichtet ist, fragt ihr am besten den Tierarzt oder die Tierärztin eures Vertrauens.

Mozzarella oder Gouda: Welchen Käse dürfen Katzen fressen?

Dürfen Katzen Käse essen? Käse ist für Katzen nicht grundsätzlich verboten. Ab und an darf es gerne ein kleines Stück sein. Achtet bei der Käseauswahl jedoch darauf, dass er möglichst wenig Laktose enthält.

Viele Hartkäsesorten sind übrigens laktosearm, dafür haben sie vorwiegend einen hohen Salzgehalt. Als Faustregel gilt: Je länger die Reifezeit der Käsesorte, desto geringer ist der Lactosegehalt.

Einige laktosearme bzw. laktosefreie Käsesorten:

  • Gouda
  • Emmentaler
  • Edamer
  • Parmesan
  • Cheddar

Da Parmesan und Cheddar zwar einen geringen Lactose dafür einen hohen Salzgehalt haben, solltet ihr diese Käsesorte sehr sparsam verfüttern. Emmentaler ist fast laktosefrei und hat den geringsten Salzgehalt aller Hartkäsesorten. Falls ihr eurer Katze einen kleinen Käse-Snack anbieten wollt, bietet sich diese Sorte am besten an.

Weichkäse hat dagegen einen deutlich höheren Gehalt an Milchzucker. Frischkäse, Hüttenkäse, Mozzarella oder Rahmkäse sollten daher vom Speiseplan eurer Katze entfernt werden. Ebenso Sorten wie Brie, Camembert und anderer Schimmelkäse sind absolut tabu, da sie Krankheitserreger enthalten können. Diesen Käse dürfen Katzen auf gar keinen Fall essen. Im schlimmsten Fall kann es zu Vergiftungen kommen.

Dürfen Kitten Käse essen?

Obwohl Kitten Laktase produzieren, die den Milchzucker spaltet, sollten auch Kitten möglichst wenig Käse essen. Der Grund liegt hier im hohen Kalorien- und Salzgehalt. Der Kalorienbedarf von Katzenbabys ist nämlich sehr gering, der Kaloriengehalt von Käse ist dagegen sehr hoch.

Fazit: Hin und wieder ist ein Stück Käse ok

Möchtet ihr eure Katze mit einem Stück Käse belohnen, ist das also kein Problem, Käse ist für Katzen nicht giftig. Achtet aber auf eine laktosearme, besser sogar noch laktosefreie Sorte mit einem geringen Salz- und Kaloriengehalt. Seid ihr euch unsicher, sprecht am besten vorher mit eurem Tierarzt oder eurer Tierärztin über das Füttern mit Käse und entscheidet dann individuell für euren Stubentiger.

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aus GoFeminin vom 23.01.23

Katze zu dick: So erkennt und bekämpft ihr das Übergewicht

Dicke Haustiere sind irgendwie einfach niedlich, oder? Leider ist das zusätzliche Gewicht unserer "chunky" Gefährten überhaupt nicht gut für sie! Hier erfahrt ihr, warum eure Katze so zugenommen haben könnte und was ihr gegen das Übergewicht machen könnt.

Inhalt
  1.  · Darum ist Übergewicht für Katzen so schädlich
  2.  · Wie erkennt man Übergewicht bei Katzen?
  3.  · Warum wird meine Katze immer dicker?
  4.  · Vor dem Abnehmen: Tierarztpraxis aufsuchen
  5.  · Wie bekomme ich meine Katze wieder schlank?

Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen - insbesondere bei unseren Haustieren. Ein Leckerchen hier, ein kleiner Snack da, wenn die Fellnasen so niedlich schauen, kann man einfach nicht widerstehen!

Dummerweise geht das ganze Futter schnell auf die Hüften. Warum das für Katzen so gefährlich ist, und wie ihr euren Liebling schnell wieder in Topform bekommt, verraten wir euch hier. 

Darum ist Übergewicht für Katzen so schädlich

Wenn wir Menschen zu viel Gewicht mit uns rumtragen, sind wir in unserer Beweglichkeit eingeschränkt und kommen schneller außer Puste. Das trifft auch auf Katzen zu! Zusätzlich schlafen übergewichtige Katzen mehr und bewegen sich weniger - ein echter Teufelskreis!

Ein weiterer Faktor, der Katzen und Kater mit Übergewicht stark belastet, ist die fehlende Hygiene. Katzen gelten als sehr reinliche Tiere. Ihr habt eure Katze bestimmt schon dabei beobachtet, wie sie sich sorgfältig das Fell reinigt. Ist das Tier zu dick, kann es diese Gewohnheit nicht mehr richtig ausführen.

Es endet jedoch nicht bei alltäglichen Problemen. Das Gewicht eures Lieblings kann ernsthafte Auswirkungen auf seine Gesundheit haben! Laut der Tierschutzorganisation PETA sind mögliche gesundheitliche Folgen:

  • Diabetes
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Stoffwechselerkrankungen wie Leberprobleme
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Gelenkprobleme
  • Hauterkrankungen
  • Blasenentzündungen
  • Schwaches Immunsystem

Wie erkennt man Übergewicht bei Katzen?

Eine Waage ist leider nur bedingt sinnvoll, wenn ihr feststellen wollt, ob eure Hauskatze zu schwer ist. Denn natürlich hängt das Idealgewicht auch davon ab, wie groß euer Stubentiger ist oder auch welcher Rasse er angehört. Ihr könnt das Gewicht aber auch anders überprüfen:

Taille überprüfen
Wenn ihr von oben auf eure Katze blickt, könnt ihr dann eine Taille erkennen? Diese sollte man bei Normalgewicht sehen können. Hat eure Katze langes Fell, streicht ihr einfach am Tier entlang. Eure Hände sollten nach dem Brustkorb eine Kurve nach innen spüren.

Spürt man die Rippen?
Fahrt mit euren Händen sanft am Brustkorb eures Vierbeiners entlang. Ihr solltet die Rippen ohne großen Druck spüren können. Ein kleines Speckpölsterchen ist aber ganz normal. Man sollte nicht schon aus der Entfernung jeden Knochen sehen können.

Rücken und Schwanzansatz spüren
Wenn ihr eure Hand am Rücken eurer Katze entlangstreicht, solltet ihr die einzelnen Wirbel ertasten können. Liegen Sie unter einer Fettschicht versteckt, ist eure Katze wahrscheinlich zu dick.

Verhalten beobachten
Hat eure Katze plötzlich gar keine Lust mehr, sich zu bewegen oder mit euch zu spielen? Klar, nicht jede Katze ist verspielt. Manche liegen einfach gerne bequem auf dem Sofa herum. Vor allem, wenn die Faulheit neu ist, solltet ihr aber aufmerken.

Kommt eure Katze dann auch noch schnell außer Atem oder hat sogar Probleme, sich zu putzen, ist es Zeit, eine Tierarztpraxis zu besuchen. Hier wird Gewicht und Gesundheitszustand sorgfältig abgeklärt.

Warum wird meine Katze immer dicker?

Die Hauptursache für die Gewichtszunahme eurer Stubentiger ist zu viel Futter. Das ist ja auch nur logisch: Wenn ihr euren Lieblingen zu viel Essen in den Futternapf füllt oder ihnen immer mal wieder Leckerchen zusteckt, werden sie dick.

Zwar sagt man, Katzen wissen, wann sie satt sind, und hören dann auf zu essen. So einfach ist das aber nicht. Denn auch unter Katzen gibt es schnelle und langsame Esser, wie der Tierschutz Stuttgart berichtet: Schlingt die Samtpfote das Futter herunter, merkt sie erst, dass sie satt ist, wenn schon alles leer gefressen wurde.

Das Prinzip greift also nicht immer! Entsprechend müssen wir unseren Haustieren mit dem richtigen Futter(-volumen) helfen, sich selbst zu regulieren.

Es gibt aber natürlich auch noch andere Gründe für das steigende Gewicht eurer Katze:

  • Fehlende Bewegung
  • Hormonumstellungen nach der Kastration
  • Gelenkprobleme oder Entzündungen
  • Seltene Krankheiten

Wägt also immer ab, was sich im Leben eures Lieblings verändert hat, das einen Einfluss auf sein Gewicht haben könnte!

Vor dem Abnehmen: Tierarztpraxis aufsuchen

Der erste Schritt, bevor ihr irgendeine Abnehm-Aktion startet, ist immer der Besuch bei eurem Tierarzt oder eurer Tierärztin. Hier wird der Grund für das Übergewicht abgeklärt und so Krankheiten ausgeschlossen. 
Gemeinsam könnt ihr dann einen Plan entwerfen, in dem das Idealgewicht und die passende Futtermenge festgehalten wird. Mit regelmäßigen Kontrollen stellt ihr außerdem sicher, dass euer Tier gesund abnimmt.

Wie bekomme ich meine Katze wieder schlank?

Am wirksamsten ist bei Katzen eine Kombination aus abgewogenen Futtermitteln und ausreichend Bewegung. Doch Vorsicht: Geht dabei sehr bedacht vor. Eure Katze sollte pro Woche maximal ein Prozent ihres Körpergewichts verlieren.

Futter abwiegen
Zu nahrhaftes Futter in zu großen Mengen führt unweigerlich zu einer Gewichtszunahme. Damit euer Liebling bald wieder fit ist, solltet ihr die vom Tierarzt empfohlene Futtermenge genau einhalten:

  • Wiegt das Futter mit einer Küchenwaage ab. Das ist viel genauer als ein Messbecher.
  • Begrenzt die Leckerlies. Diese enthalten oft viele Kalorien, die vollkommen unterschätzt werden.
  • Wenn ihr doch ein paar Leckerchen verfüttern möchtet, solltet ihr diese von der täglichen Futterration abziehen.
  • Füttert keine Lebensmittel vom Tisch. Schinken und Co. sind richtige Dickmacher.

Und: Achtet darauf, dass Nachbarn, Verwandte und Co. kein zusätzliches Futter geben! Das zerstört euren ganzen Fortschritt.

Futter umstellen

Gleichzeitig kann es auch sinnvoll sein, eure Samtpfote auf ein neues Futter umzustellen. Etwa indem ihr von Trockenfutter auf Nassfutter wechselt oder Diätfutter verwendet. Aber auch das solltet ihr mit eurem Tierarzt oder eurer Tierärztin absprechen.

Übrigens kann auch eine Futter-Spielmatte oder anderes Futterspielzeug für Katzen sinnvoll sein. Die Gadgets bewirken, dass die kleinen Vielfraße langsamer essen und so schneller satt werden.

Mehr Bewegung

Was gehört zu jeder vernünftigen Diät? Ganz klar: ein Sportprogramm! Je nachdem, wie übergewichtig eure Katze ist, könnte es sein, dass sie bereits Probleme mit den Gelenken hat. Ihr solltet es also langsam angehen.

Am besten animiert ihr euren vierbeinigen Mitbewohner mindestens einmal am Tag zum Spielen. Ein neues Katzenspielzeug kann dabei helfen. Gleichzeitig habt ihr so Gelegenheit, eure Beziehung zu festigen - eine Win-win-Situation!

Durchhaltevermögen zeigen

Wie bei jeder Diät müsst ihr einen langen Atem haben. Denn es werden sich keine Veränderungen über Nacht zeigen. Geht mit einer positiven Einstellung an den Plan heran und haltet euch vor allem daran!

Gleichzeitig müsst ihr euch bewusst machen: Ihr tragt die Verantwortung für das Gewicht eures Vierbeiners. Das heißt, auch ihr müsst langfristig euer Verhalten umstellen. Wenn eure Katze erst Gewicht verloren hat, sollte es auch von den Rippen bleiben. Sprich: kein Essen vom Tisch und nicht zu viele Leckerlis!

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel dient lediglich der Information. Ihr kennt euren Stubentiger natürlich am besten. Bei weiterführenden Fragen kontaktiert euren Tierarzt bzw. die Tierärztin.
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König Charles III. verbannt Delikatesse "Stopfleber"
aus Palästen weil es Tierquälerei ist

koenig charles iii guckt grimmig  2

Endlich eine gute Nachricht

König Charles III. hat die Stopfleber vom Speiseplan des britischen Königshauses verbannt. Peta habe die Betätigung bekommen, "dass sich die mitfühlende Politik Seiner Majestät auf den Buckingham Palast und alle anderen royalen Residenzen erstreckt", hieß es auf der Webseite der weltweit größten Tierrechtsorganisation. Diese habe ihm zum Dank eine vegane Alternative geschickt.

Schon als der König noch den Titel des Prinzen trug, hat er das "verabscheuungswürdige Produkt" aus seinem royalen Wohnsitz entfernt. Damit macht er seinem Ruf als Umweltschützer und Naturliebhaber alle Ehre. Nun ist die umstrittene Stopfleber endgültig aus allen royalen Palästen geflogen.

So grausam ist die Herstellung von "Foie Gras" (Stopfleber)

Die Stopfleber gilt in Frankreich als Delikatesse, die oft an Weihnachten verspeist wird. Die Herstellung der Spezialität ist in Großbritannien verboten. Der Verkauf und die Einfuhr allerdings nicht. Grund für die Aufregung ist das Mästen der Tiere. Dafür wird den Gänsen ein Rohr in den Hals geschoben, womit diese zwangsgefüttert werden. Das Ergebnis davon ist eine krankhaft vergrößerte Fettleber, die bis zu zehnmal größer sei als die eines gesunden Tieres. Peta beschreibt das Stopfen der Tiere schon lange als "grausam"

 

 

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Haustier Ernährung

Tierbesitzerinnen und Tierbesitzer müssen sich von der bequemen Vorstellung verabschieden, dass es reicht, Dosen aufzureißen und Tüten aufzuschneiden. Industriefutter ist bequem, aber hat auch Schattenseiten, z.B. die rasante Zunahme von Futtermittelallergien, die zum größten Teil durch den billigen Füllstoff GETREIDE ausgelöst werden. 

Auch die gehäuft auftretenden Nierenprobleme von Katzen hängen AUCH mit der Ernährung zusammen. 

Der Tierschutzverein Erkrath e.V. wird sich jetzt schwerpunktmäßig mit der artgerechten Ernährung von Katzen und Hunden beschäftigen. Für die Unterfütterung dieses Bereiches konnten wir die Hunde- und Katzen-Futter-Expertin Kirsten Cordes gewinnen. 

Allgemeines zur Ernährung finden Sie unter diesem Link.

Haustier ernährung

 

 

 

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