Wichtige Kriterien, die die Kosten beeinflussen

Für eine transparente und sinnvolle Einschätzung sollten Sie folgende Punkte beachten:

  1. Basis-Gebührenordnung

    In Deutschland gilt die Gebührenordnung für Tierärztinnen und Tierärzte (GOT) (Neufassung ab 22. Nov. 2022).
    deutsche-familienversicherung.de

    Die Gebührenordnung gibt einen Rahmen vor, wie viel Tierärzte für bestimmte Leistungen im
    einfachsten, zweifachen oder dreifachen Satz abrechnen dürfen (abhängig vom Aufwand, Tier, Schwierigkeit).
    Allianz.de

  2. Leistungsumfang

    Bei einer Behandlung fallen nicht nur die sichtbare „Hauptleistung“ (z. B. Operation, Kastration) an,
    sondern oft auch: Voruntersuchung, Beratung, Narkose, Medikamente, Verbrauchsmaterialien (Kanülen, Verbände), Labor- oder Bildgebungsdiagnostik.
    Viele Rechnungen setzen sich aus mehreren Positionen zusammen.
    FRESSNAPF

  3. Schwierigkeitsgrad / Risikofaktoren

    Wenn z. B. die Katze älter ist, eine Vorerkrankung hat, der Eingriff kompliziert ist oder ein Notdienst am Wochenende nötig wird —
    dann kann der Satz höher gewählt werden (2-, 3-facher Satz) oder zusätzliche Gebühren hinzukommen.
    stuttgarter-zeitung.de

  4. Praxis vs. Klinik / Standort / Ausstattung

    Eine Tierklinik mit Spezialisten, hoher Ausstattung oder Notdienst kann höhere Kosten haben
    als eine „normale“ Praxis. Auch der Standort (z. B. Großstadt vs. ländlich) kann Einfluss haben.

  5. Vorabklärung & Kostenvoranschlag

    Es ist ratsam, vor der Behandlung nachzufragen: „Welche Leistungen genau werden gemacht?“,
    und „Mit welchen ungefähren Kosten kann ich rechnen?“ So vermeiden Sie böse Überraschungen.