aus Newsletter vom 19.06.26 von  "Mauricio Vargas / Greenpeace e. V." <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.;

Kommunen am Limit

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Dagobert-Figur mit einem Sack Gold auf dem Rücken mit Aufschrift

Die Finanzkrise in Städten und Gemeinden ist dramatisch. Doch die Lage ist nicht aussichtslos. Die Einnahmen aus einer ökologischen Milliardärssteuer könnten finanzielle Spielräume für Umwelt- und Klimaschutz, Soziales, Bildung und Kultur schaffen. Setzen Sie sich für eine gerechte Besteuerung großer Vermögen ein! 

Jetzt unterschreiben und Milliardärssteuer fordern!

 

Liebe Christa Becker,

vielen Städten und Gemeinden in Deutschland steht das Wasser bis zum Hals: Bund und Länder belasten die Kommunen mit immer neuen Aufgaben, ohne die entsprechenden finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen. Das ist der Grund, warum sich die Kommunen jetzt wehren. Am kommenden Montag rufen die drei kommunalen Spitzenverbände (Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag und Deutscher Städte- und Gemeindebund) zum Aktionstag “Kommunen am Limit” auf. 


Die Situation in den Kommunen betrifft uns alle, denn wir alle sind angewiesen auf eine funktionierende Infrastruktur, Umwelt- und Klimaschutz, Bildung und Kultur. 


Milliardärssteuer: Zukunft gestalten statt Mangel verwalten

Die dramatische Situation in den Kommunen könnte durch die Einführung einer Milliardärssteuer spürbar gelindert werden. Setzen Sie sich jetzt für eine faire Besteuerung hoher Vermögen ein! 

Jetzt Petition unterzeichnen!

Im Jahr 2025 lag das Finanzierungsdefizit bei 31,9 Milliarden Euro und der Investitionsrückstand bei 231,2 Milliarden Euro – beides sind Rekordwerte. Neun von zehn Kommunen arbeiten defizitär.


Die Folge sind Kürzungen, die viele Menschen in ihrem Alltag zu spüren bekommen: Kein verlässlicher Nahverkehr, die Sanierung des Schulgebäudes lässt auf sich warten und das Schwimmbad ist von Schließung bedroht. Das sind nur einige Beispiele, an denen sich die kommunale Finanzkrise zeigt.


Doch das muss nicht sein! Statt Kürzungen brauchen Kommunen zusätzliche Einnahmen. Eine faire Besteuerung hoher Vermögen könnte den Kommunen Luft verschaffen und sie wieder handlungsfähig machen. Schon zwei Prozent auf Vermögen ab 100 Millionen Euro bringen nach Greenpeace-Berechnungen jährlich rund 25 Milliarden Euro – Geld, das die Kommunen dringend brauchen. Eine 50.000-Einwohner-Stadt hätte 15 Millionen Euro pro Jahr mehr in der Kasse. 


Wichtig ist, dass diese Mittel dort ankommen, wo sie gebraucht werden: in Städten, Gemeinden und Landkreisen. Damit alle davon profitieren, müssen die Einnahmen über den Länderfinanzausgleich sowie den kommunalen Finanzausgleich an die Kommunen weitergeleitet werden.


Werden Sie aktiv und fordern Sie Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) auf, Superreiche durch eine Milliardärssteuer in die Verantwortung zu nehmen! 

Herr Klingbeil, Milliardärssteuer jetzt!

Mit herzlichen Grüßen

GP_Autor_Mauricio_Vargas

Mauricio Vargas

 Wirtschafts- und Finanzexperte