aus Newsletter vom 18.06.26 von  "Ärzte gegen Tierversuche e.V." <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.;

Auch eine virtuelle Maus bleibt eine Maus!

 

Virtuelle Maus statt medizinischer Fortschritt


In der Schweiz wurde ein KI-gestütztes Computermodell entwickelt, das die Verteilung von Nanomaterialien in den Organen einer „Labor“maus voraussagen soll. Ziel: Die Zahl der Tierversuche in der Medikamentenentwicklung zu reduzieren. Wir bewerten diesen Ansatz jedoch als wissenschaftliche Sackgasse. Denn das Modell basiert auf der Biologie von Mäusen, liefert also keine relevanten Daten für die Anwendung am Menschen. Statt tierbasierte Forschung – ob real oder digital – weiterzuentwickeln, fordern wir einen konsequenten Umstieg auf tierversuchsfreie Forschungsmethoden, die unmittelbar auf den Menschen ausgerichtet sind und echten medizinischen Fortschritt ermöglichen.
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Neues Tierversuchsgesetz - breiter Widerstand von Tierschutzorganisationen 
 

Millionen von Tieren in deutschen Laboren droht eine massive Verschlechterung ihres ohnehin schon unzureichenden rechtlichen Schutzstatus. Die Bundesregierung beabsichtigt, mit dem „Tierversuchsgesetz“ ein eigenständiges Gesetz für „wissenschaftliche” Tierversuche zu schaffen. Dieses soll losgelöst vom Tierschutzgesetz den Umgang mit Tieren, die für die Forschung leiden müssen, regeln. Zentrale rechtliche Schranken gegen das Zufügen von Schmerzen, Leiden und Schäden und das Töten aus wirtschaftlichen Gründen, die derzeit im Tierschutzgesetz verankert sind, könnten somit für Tiere im Versuch entfallen. Wir haben gemeinsam als großes Bündnis von Tierschutzorganisationen bereits Anfang Februar eine Bundestagspetition eingereicht und warten seitdem auf Freigabe zur Mitzeichnung durch die Bevölkerung.
Pressemitteilung>>
 

Online-Petition und Kurzvideo für eine tierversuchsfreie Ruhr-Universität Bochum
 

An der Ruhr-Uni Bochum (RUB) müssen jährlich mehr als 12.000 Tiere in den Versuch. Dabei beweist die RUB längst selbst, dass Forschung tierversuchsfrei und humanbasiert möglich ist.
Seit über 20 Jahren müssen auch Tauben an der RUB leiden. Sie werden invasiven Eingriffen am Schädel und Gehirn ausgesetzt, d.h. ihnen werden Löcher in den Schädel gebohrt und Substanzen ins Gehirn injiziert. Der Nutzen dieser Versuche für den Menschen ist gleich null. Bitte unterstützen Sie unsere Forderungen:
- unterzeichnen Sie unsere Online-Petition>>
- und verbreiten Sie auch unser neues Kurzvideo>>
 

Mitmachen! Online-Petition für Paradigmenwechsel an der Uni Bonn

 
Der AStA der Uni Bonn (Referat für Ökologie) hat über die Plattform Change.org eine Petition für die Umstellung auf tierversuchsfreie Methoden in Forschung und Lehre an der Uni Bonn gestartet – was wir natürlich großartig finden! Helfen Sie mit und unterstützen Sie die Forderungen jetzt gleich durch Mitzeichnen und machen auch andere darauf aufmerksam!
Online-Petition>>
 

Termine


Sa., 20.06. - Mahnwache für die Affen am ESI in Frankfurt/M. >>Sa., 20.06. - Infostand zum „Essener Wissenschaftssommer 2026“ >>Sa., 20.06. - Regelmäßige Info- und Unterschriftsaktionen in Hamburg >>Fr.+Sa., 26.+27.06.2026 - Infostand beim Vainstream-Festival in Münster >>Sa., 27.06. - Großdemo gegen die Blutfarm in Kissing >> Bitte einplanen!So., 28.06. - Regelmäßige Mahnwachen „NEIN zum Tierversuchslabor in Augsburg“ >>
 
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