aus Newsletter vom 12.06.26 von  "Matthias Lambrecht / Greenpeace e. V." <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.>

Unser Wasser.
Unsere Zukunft: Stoppen wir die Gülleflut! 

gp-logo-2022-green-transparent-big
Im Browser anzeigen
Gülleausbringung auf dem Acker

Gülleflut stoppen! Die Politik will die Dünge-Regeln aufweichen, obwohl unser Wasser massiv mit Nitrat belastet ist. Ein Geschenk an die Agrarlobby, das für uns EU-Strafzahlungen von täglich 850.000 Euro und steigende Wasserpreise bedeuten könnte.

Jetzt Protestmail schicken

 

die Bundesregierung macht weitere Rückschritte beim Umweltschutz – und das mitten in einer akuten Krise.


Jede vierte Grundwassermessstelle in Deutschland überschreitet schon jetzt den Nitrat-Grenzwert. Dennoch soll die Transparenz über die Düngerausbringung in der Landwirtschaft mit Änderungen am Düngegesetz künftig einfach abgeschafft und der schädlichen Überdüngung kein Einhalt mehr geboten werden. Das ist eine tickende Zeitbombe für unser Wasser und unsere Gesundheit!


Dagegen müssen wir uns jetzt wehren – und wir haben eine reale Chance: Der Bundestag soll bis zur Sommerpause über den Gesetzentwurf entscheiden. Wir können uns jetzt noch direkt an die Mitglieder der zuständigen Ausschüsse wenden, damit sie diesem fatalen Vorhaben noch entgegenwirken!

Jetzt Protestmail verschicken

Wer profitiert – und wer die Folgen trägt 
Wenn diese Aufweichung beschlossen wird, sind landwirtschaftliche Betriebe künftig nicht mehr verpflichtet, genau zu erfassen, wie viel Dünger sie verteilen. Wer unsere Gewässer mit Gülle flutet, bliebe dann im Dunkeln – ein Geschenk an die Agrarlobby!

Die bittere Quittung für diesen Deal zahlen wir alle:

  • durch steigende Wasserpreise für uns Verbraucher:innen,
  • durch gesundheitliche Risiken in unserem Trinkwasser
  • und durch drohende EU-Strafzahlungen von 850.000 Euro – und zwar pro Tag!

Das dürfen wir nicht zulassen! Dass moderne Landwirtschaft und sauberes Wasser kein Widerspruch sind, beweisen viele Bäuerinnen und Bauern, die schon heute effizient und umweltverträglich düngen. Wir fordern ein konsequentes Düngerecht, das die Verursacher:innen von Überdüngung endlich in die Pflicht nimmt, statt sie unsichtbar zu machen.

Die Ausschussmitglieder müssen jetzt unseren geballten Protest spüren, bevor sie das Gesetz durchwinken. Bitte verlieren Sie keine Sekunde und setzen Sie ein entschlossenes Zeichen für unsere Gesundheit und unsere Zukunft:

Jetzt protestieren

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Herzliche Grüße

Foto: Matthias Lambrecht

Matthias Lambrecht