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neulich im CDU-Präsidium: „Du, Friedrich?" „Ja?" „Der Daniel will, dass Coca-Cola und Co. weniger Zucker in die Brause reinmachen." „Meinetwegen. Die Krankenkassen liegen mir damit auch in den Ohren. Soll wohl auch Gesundheitskosten sparen." „Genau, deshalb sollen die Hersteller auf zu viel Zucker eine Steuer zahlen." „WAS?? Steuererhöhungen sind mit der CDU nicht zu machen!" Das Gespräch zwischen Friedrich Merz und Carsten Linnemann, Generalsekretär der CDU, ist natürlich frei erfunden. Fakt ist aber: Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther will eine Zuckersteuer auf Limo, Energydrinks und Co. einführen. Aus Kreisen um die CDU-Spitze kommt Ablehnung.[1] Der ideologische Reflex: Steuererhöhungen = weniger Profit für Konzerne = nein danke. Dabei zeigt ein Blick nach Großbritannien, wie so eine Abgabe wirklich wirkt: Die Konzerne packen meistens einfach weniger Zucker in die Getränke – und vermeiden die Abgabe.[2] Zahlen muss nur, wer unbedingt weiter Limo mit maximal Zucker verkaufen will. Die Folge: Erwachsene und Kinder leiden seltener an Adipositas und Diabetes. Was Zuckersteuer heißt, schützt die Kleinsten und spart dabei massiv Kosten im Gesundheitssystem.[5] Denn weniger Krankheiten heißt auch weniger Behandlungen, Medikamente etc. Günther will über die Steuer auf dem CDU-Parteitag am 20. / 21. Februar abstimmen lassen. Doch die Antragskommission, eingesetzt vom CDU-Vorstand, empfiehlt den Delegierten schon vorab: Stimmt dagegen! Aber: Wenn jetzt zehntausende den Vorstoß von Günther unterstützen, hinterfragt die CDU-Spitze vielleicht ihren Anti-Steuer-Reflex und merkt: Das ist keine Steuererhöhung – sondern ein intelligentes Gesundheits- und Sparprogramm. Unterschreiben Sie deshalb jetzt unsere Petition ans CDU-Präsidium!
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