aus Newsletter vom 15.2.26 Von: "foodwatch | Luise Molling" <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.;

Petition von foodwatch: CDU gegen Zuckerstopp

> Online anzeigen

© iStock, OcusFocus / Montage: foodwatch

Weniger Zucker in der Limo – und damit Kinder schützen und Milliarden an Gesundheitskosten sparen. Daniel Günther, Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, will die CDU beim nächsten Parteitag davon überzeugen. Doch die Parteispitze droht zu blockieren. Unterstützen Sie den Antrag von Günther – unterschreiben Sie unsere Petition! 

Jetzt mitmachen!


neulich im CDU-Präsidium: „Du, Friedrich?" 
„Ja?" 
„Der Daniel will, dass Coca-Cola und Co. weniger Zucker in die Brause reinmachen." 
„Meinetwegen. Die Krankenkassen liegen mir damit auch in den Ohren. Soll wohl auch Gesundheitskosten sparen." 
„Genau, deshalb sollen die Hersteller auf zu viel Zucker eine Steuer zahlen." 
„WAS?? Steuererhöhungen sind mit der CDU nicht zu machen!" Das Gespräch zwischen Friedrich Merz und Carsten Linnemann, Generalsekretär der CDU, ist natürlich frei erfunden. Fakt ist aber: Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther will eine Zuckersteuer auf Limo, Energydrinks und Co. einführen. Aus Kreisen um die CDU-Spitze kommt Ablehnung.[1] Der ideologische Reflex: Steuererhöhungen = weniger Profit für Konzerne = nein danke. Dabei zeigt ein Blick nach Großbritannien, wie so eine Abgabe wirklich wirkt: Die Konzerne packen meistens einfach weniger Zucker in die Getränke – und vermeiden die Abgabe.[2] Zahlen muss nur, wer unbedingt weiter Limo mit maximal Zucker verkaufen will. Die Folge: Erwachsene und Kinder leiden seltener an Adipositas und Diabetes. Was Zuckersteuer heißt, schützt die Kleinsten und spart dabei massiv Kosten im Gesundheitssystem.[5] Denn weniger Krankheiten heißt auch weniger Behandlungen, Medikamente etc. Günther will über die Steuer auf dem CDU-Parteitag am 20. / 21. Februar abstimmen lassen. Doch die Antragskommission, eingesetzt vom CDU-Vorstand, empfiehlt den Delegierten schon vorab: Stimmt dagegen! Aber: Wenn jetzt zehntausende den Vorstoß von Günther unterstützen, hinterfragt die CDU-Spitze vielleicht ihren Anti-Steuer-Reflex und merkt: Das ist keine Steuererhöhung – sondern ein intelligentes Gesundheits- und Sparprogramm. Unterschreiben Sie deshalb jetzt unsere Petition ans CDU-Präsidium! 

Jetzt für weniger Zucker unterschreiben

Besonders perfide: Es trifft besonders Kinder, die dem süßen Gift wehrlos ausgeliefert sind. Jungs trinken in der Pubertät im Schnitt einen halben Liter Limo und Co. am Tag,[3] Adipositas und Diabetes begleiten viele den Rest ihres Lebens.  In Großbritannien landet dank der Abgabe schlicht weniger Zucker in Kinderbäuchen – das verhindert allein bei Sechstklässler:innen tausende Fälle von Adipositas im Jahr.[4] Und das kommt nicht nur den Kindern zugute: In Deutschland könnten wir mit einer solchen Steuer hunderttausende Krankheitsfälle vermeiden – und bis zu 16 Milliarden Euro an Gesundheitskosten einsparen.[5] Ohne Krankenhäuser zu schließen oder Pfleger:innen schlechter zu bezahlen. Einfach weil weniger Leute krank werden.  Merz und Co. muss klar werden: Bei der Zuckersteuer gewinnen alle, wenn die CDU das Vorhaben auf dem Parteitag öffentlichkeitswirksam beschließt. Dafür braucht es Ihre Unterschrift – bitte seien Sie dabei!

Jetzt Limo-Abgabe fordern

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Mit freundlichen Grüßen

Luise Molling