Diabetes mellitus (unkompliziert)
Dieser Beitrag richtet sich an Sie als Halterin oder Halter einer Katze – insbesondere, wenn Sie keine medizinische Ausbildung haben –, und möchte Sie informieren und dazu befähigen, verantwortungsvoll zu handeln: von der Haltung über Impfungen bis zur Vorsorge und Pflege.
Der Artikel hilft Ihnen zu verstehen, was diese Krankheit Diabetes mellitus (unkompliziert) bei Ihrer Katze bedeuten kann, wie Sie sie bestmöglich versorgen und schützen – ohne Tiermediziner sein zu müssen. Wir informieren Sie auch, ob diese Krankheit ansteckend ist.
Wir hoffen, dieser Beitrag hilft Ihnen als Halterin oder Halter Ihrer Katze, das Thema Diabetes mellitus (unkompliziert) gut zu verstehen und entsprechend zu handeln.
Krankheitsbild
Der offizielle Name lautet „Diabetes mellitus“ – im Fall der Katze oft kurz „Katzendiabetes“ genannt.
Bei der Katze handelt es sich meist um eine Form vergleichbar der „Typ 2“ beim Menschen – das heißt, die Katze produziert zwar noch Insulin (oder zumindest teilweise), aber dieses wirkt nicht ausreichend (Insulinresistenz) oder die Insulin-Produktion reicht nicht mehr.
Merck Tierärztliches Veterinär-Handbuch
Die hormonelle Steuerung des Blutzuckers (durch das Hormon Insulin) funktioniert nicht mehr richtig: Glukose (Zucker) verbleibt im Blut, weil sie nicht ausreichend in die Körperzellen aufgenommen wird.
merck-animal-health-usa.com
Der Begriff „unkompliziert“ bedeutet hier, dass keine schweren akuten Komplikationen wie Ketoazidose (siehe später) vorliegen – also eine typische Erkrankung, die behandelbar ist und nicht sofort lebensbedrohlich.