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Abszesse

Dieser Beitrag richtet sich an Sie als Halterin oder Halter einer Katze – insbesondere, wenn Sie keine medizinische Ausbildung haben –, und möchte Sie informieren und dazu befähigen, verantwortungsvoll zu handeln: von der Haltung über Impfungen bis zur Vorsorge und Pflege.
Der Artikel hilft Ihnen zu verstehen, was diese Krankheit Abszesse bei Ihrer Katze bedeuten kann, wie Sie sie bestmöglich versorgen und schützen – ohne Tiermediziner sein zu müssen.
Wir informieren Sie auch, ob diese Krankheit ansteckend ist.

Wir hoffen, dieser Beitrag hilft Ihnen als Halterin oder Halter Ihrer Katze, das Thema Abszesse gut zu verstehen und entsprechend zu handeln.

Krankheitsbild

Ein Abszess (lateinisch: Abscessus) bezeichnet eine örtlich begrenzte Ansammlung von eitrigem Sekret (Eiter) im Gewebe, abgegrenzt durch eine entzündliche Kapsel. Umgangssprachlich spricht man oft von einem „Eiterherd“. Bei Katzen treten Abszesse meist in der Haut oder im Unterhautfettgewebe auf. PETSVETCHECK

 


Erreger & Verursacher

  • Typischerweise sind bakterielle Infektionen die Ursache.
    Häufig beteiligte Erreger sind Staphylokokken, Streptokokken und Pasteurella multocida.
    PETSVETCHECK

  • Der Eintritt erfolgt meist über eine kleine Hautverletzung –
    beispielsweise durch Katzenbiss, Kratzer oder Eindringen von Fremdkörpern (z. B. Dornen, Splitter).
    PETSVETCHECK

  • Bei geschwächtem Immunsystem (z. B. FIV- oder FeLV-Infektion)
    steigt die Neigung zu Abszessen, da Abwehrkräfte eingeschränkt sind.
    PETSVETCHECK

Betroffene Katzen

  • Am häufigsten betroffen sind freilaufende Katzen,
    die in Konflikte mit anderen Katzen geraten (z. B. Revierkämpfe).
    PETSVETCHECK

  • Auch Wohnungskatzen können betroffen sein,
    etwa wenn sie sich an scharfen Gegenständen verletzen.

  • Katzen mit Vorerkrankungen
    oder Immunschwäche sind anfälliger.

 


Symptome –
Erkennen und richtig einschätzen

Frühanzeichen (unspezifisch)

  • Die Katze wirkt in sich gekehrt, bewegt sich weniger
  • Appetitverlust oder weniger Fressen
  • Leichte Berührungsempfindlichkeit an einer Stelle
  • Wärmere Hautstellen, leichte Schwellung

Fortgeschrittene Symptome

  • Sicht- oder tastbare Schwellung,
    oft rundlich, weich oder teils fest

  • Rötung der Haut,
    Überwärmung

  • Schmerzen beim Berühren der Stelle

  • Wenn der Abszess aufbricht:
    eitrige, manchmal übelriechende Entladung

  • Eiterabfluss
    kann plötzlich oder schleichend erfolgen

  • Gelegentlich
    Fieber, Mattigkeit, allgemeines Krankheitsgefühl

Spezifische Symptome je Lokalisation

  • Bei Abszessen an Gliedmaßen:
    Lahmheit oder Hinken

  • Bei Gesichts- oder Kopfabszessen:
    Schwellung im Gesicht, Augen-, Nasennebenhöhlenbeteiligung

  • Bei tiefen Abszessen:
    möglicherweise kaum äußere Anzeichen, aber Schmerz innen

 


Ist die Krankheit für Menschen gefährlich? (Zoonose-Gefahr)

  • In der Regel besteht keine typische Zoonosegefahr durch Katzenabszesse.
  • Dennoch sind hygienische Vorsichtsmaßnahmen sinnvoll: Eiter nicht berühren, Handschuhe oder Einweghandschuhe verwenden, Wunden beim Menschen sorgfältig reinigen.
  • Einige der Bakterien (z. B. Pasteurella) können in Ausnahmefällen bei immungeschwächten Menschen Infektionen verursachen – dies ist aber selten.
  • Wichtig: Der Abszess selbst ist keine klassische Zoonose wie Tollwut oder Katzenschnupfen.

 


Diagnose: Wann und wie durch den Tierarzt?

Ein Abszess sollte stets von einem Tierarzt untersucht werden. Selbstversuche bergen Risiken (Fehldiagnose, Verschlimmerung). Hier ein Überblick, wie der Tierarzt vorgeht:

Anamnese

  • Befragung der Besitzerin / des Besitzers:
    Wann fiel die Schwellung erstmals auf? Gab es Verletzungen? Hat die Katze draußen gekämpft?

  • Allgemeiner Gesundheitszustand,
    Fressverhalten, Flüssigkeitsaufnahme, Vorerkrankungen.

Klinische Untersuchung

  • Abtasten und Begutachten der betroffenen Stelle
    (Größe, Schmerzhaftigkeit, Konsistenz).

  • Ganzkörperuntersuchung:
    Lymphknoten, Temperatur messen, Kontrolle anderer Organe.

  • Untersuchung,
    ob sich der Abszess öffnen oder Eiter abfließen kann.

Labor- und bildgebende Diagnostik

  • Bakteriologische Kultur & Resistenztest
    aus einer Abstrichprobe oder Eiterprobe (um das wirksame Antibiotikum zu wählen).

  • Blutuntersuchung
    (z. B. bei Verdacht auf systemische Beteiligung).

  • Röntgen oder Ultraschall,
    wenn der Abszess tief lag oder Fremdkörper vermutet werden.

  • In seltenen Fällen weiterführende Tests,
    z. B. bei chronischen oder wiederkehrenden Abszessen.

 


Behandlung & Therapie

Behandlungsziele

  • Entfernung des Eiters (Drainage).
  • Beseitigung der Infektion (Antibiotika).
  • Schmerzlinderung und Entzündungshemmung.
  • Kontrolle des Heilungsprozesses, Prävention von Rückfällen.

Operative und mechanische Maßnahmen

  • Der Tierarzt wird den Abszess eröffnen
    und den Eiter abfließen lassen („Lanzen“).

  • Gegebenenfalls wird gespült, gereinigt und Fremdkörper entfernt.
    Vca

  • Bei tiefen oder komplexen Fällen kann ein Drain (Einlage eines kleinen Schlauchs) erforderlich sein,
    damit weiter Flüssigkeit abfließen kann.
    firstvet.com

  • In seltenen Fällen kann eine Operation notwendig sein,
    z. B. bei Beteiligung innerer Strukturen oder großer zerstörter Gewebspartien.
    Vca

 


Medikamentöse Therapie (Antibiotika & Co)

Auswahl & rechtliche Aspekte

  • Antibiotika dürfen nur auf tierärztliche Anweisung gegeben werden.
  • Die „Richtlinien zur sorgfältigen Anwendung von Antibiotika“ der Bundestierärztekammer gelten auch für Kleintiere. bundestieraerztekammer.de+1
  • In der EU sind bestimmte Wirkstoffe explizit für Menschen reserviert und dürfen nicht in der Tiermedizin eingesetzt werden. LABOKLIN Europe

Gängige Wirkstoffe & Praxisbeispiele

  • Ein häufig eingesetztes Mittel bei Haut- und Weichteilinfektionen ist Cefovecin (Handelsname „Convenia“) –
    Einmalgabe, subkutan
    . Für Katzen mit Abszessen ist in der Fachinformation eine Einzeldosis von 8 mg/kg Körpergewicht dokumentiert,
    ggf. nach 14 Tagen wiederholbar.
    European Medicines Agency (EMA)

  • In einer Studie war Cefovecin so wirksam
    wie Amoxicillin/Clavulansäure oral.
    ResearchGate

  • Andere in der Kleintierpraxis übliche Antibiotika:
    Amoxicillin-Clavulansäure, Cephalosporine der ersten Generation oder Clindamycin.
    LABOKLIN Europe

  • Dauer der Behandlung:
    meist einige Tage bis zwei Wochen, gelegentlich länger bei schweren Fällen.
    LABOKLIN Europe

  • Schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente
    (z. B. Nichtsteroidale Antiphlogistika, Kortikosteroide) begleitend – wenn vom Tierarzt verordnet.

Risiken & Nebenwirkungen

  • Falsche Dosierung,
    zu kurze Einnahme oder Abbruch kann Resistenzbildung fördern.

  • Mögliche Nebenwirkungen:
    Magen-/Darmbeschwerden, allergische Reaktionen, Beeinträchtigung von Leber oder Niere – abhängig vom Wirkstoff.

  • Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
    sind zu beachten (Tierarzt muss Überblick haben).

Unterstützende Therapie & Pflege zu Hause

  • Wundpflege:
    tägliches Spülen mit steriler Kochsalzlösung, saubere Verbände.

  • Verhindern,
    dass Katze an der Wunde leckt (z. B. mit Halskragen).

  • Ausreichende Ruhe
    und möglichst stressfreie Umgebung.

  • Gute Ernährung
    zur Unterstützung des Immunsystems.

  • Kontrolle:
    Der Heilungsverlauf sollte vom Tierarzt begleitet werden (z. B. Wundkontrollen).

  • Bei Anzeichen von Verschlechterung
    sofort wieder tierärztlich behandeln lassen.

Dauer & Kosten

  • Leichte Abszesse heilen oft innerhalb von 7–14 Tagen,
    bei komplikationslosen Verläufen.

  • Bei komplizierten Fällen
    (tiefe Abszesse, Beteiligung innerer Strukturen) kann es länger dauern.

  • Kosten hängen stark ab
    vom Aufwand (Operation, Klinikaufenthalt, Diagnostik, Medikamente).

  • Viele Tierkliniken erlauben Zahlung auf Raten oder Abschlagszahlungen –
    im Gespräch mit der Klinik oft möglich.

 


Prognose & Langzeitfolgen

Heilungschancen

  • Bei frühzeitiger und adäquater Behandlung
    ist die Prognose zumeist gut.
    PETSVETCHECK

  • Bei unzureichender Behandlung können sich Komplikationen entwickeln:
    • chronische Infektionen
    • Ausbreitung (z. B. in tiefere Gewebsschichten)
    • Narbenbildung
    • Rezidive (Wiederauftreten)

Langzeitfolgen

  • Narben oder fibrotisches Gewebe können die Mobilität einschränken, insbesondere bei Gelenksnähe.
  • Verminderte Funktion in betroffenen Bereichen – abhängig von Lokalisation und Ausmaß.
  • In seltenen Fällen kann eine chronische Infektion persistieren.

Kosten-Nutzen & Krankenversicherung

  • Ob sich eine Katzenkrankenversicherung lohnt,
    hängt von Ihrem individuellen Risiko und Budget ab.

  • Bei wiederkehrenden Erkrankungen
    oder teuren Behandlungen kann eine Versicherung entlasten.

  • Bei einmaligen, überschaubaren Kosten
    ist sie weniger zwingend, aber ein gutes Sicherheitsnetz.

 


Checkliste für Katzenhalterinnen und -halter: Warnzeichen (Symptome-Check)

Untenstehende Checkliste dient Ihnen als Orientierung. Sammeln Sie so viele zutreffende Angaben wie möglich, bevor Sie zum Tierarzt gehen. Kreuzen Sie an, was Sie beobachten:

☐Symptom
☐ Schwellung an einer Stelle der Haut (bei Berührung deutlich tastbar)
☐ Hautrötung, Überwärmung an der Stelle
☐ Schmerzempfindlichkeit bei Berührung der Schwellung
☐ Sichtbarer Eiteraustritt (gelblich, weißlich, meist übelriechend)
☐ Die Katze leckt oder kratzt stark an der betroffenen Stelle
☐ Verminderter Appetit / Futterverweigerung
☐ Reduzierte Aktivität, zurückgezogenes Verhalten
☐ Lahmheit oder Bewegungseinschränkung (bei Abszess an Bein)
☐ Fieber (gemessen oder starkes Wärmegefühl)
☐ Allgemeines Krankheitsgefühl, Schwäche

Wenn eines oder mehrere dieser Symptome zutreffen, ist zügig eine tierärztliche Untersuchung erforderlich.

 


Ernährung & Diät

Ein wichtiges Thema – denn eine gute Ernährung unterstützt das Immunsystem und damit Heilung und Vorbeugung.

Empfohlene Futterarten

  • Hochwertiges, vollständig ernährtes Katzenfutter
    (Trocken oder Nass) mit ausreichendem Protein- und Vitaminanteil.

  • Futter mit entzündungshemmenden Bestandteilen wie Omega-3-Fettsäuren
    kann unterstützend wirken (z. B. mit Fischöl, soweit verträglich).

  • Gute Verfügbarkeit von Mikronährstoffen
    (Vitamine, Spurenelemente).

Inhaltsstoffe, die vermieden werden sollten

  • Zu viel Zucker oder Kohlenhydrate
    (nicht artgerecht).

  • Billige Füllstoffe und künstliche Zusatzstoffe
    (Farbstoffe, Aromastoffe).

  • Monoprotein-Futter, falls Allergien bekannt sind
    (ansonsten ausgewogene Proteine).

Besonderheiten bei Krankheit

  • Wenn die Katze schlechter frisst:
    besonders schmackhaftes oder gut verdauliches Futter anbieten.

  • Kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt.
    Frisches Wasser jederzeit bereitstellen.

  • Bei Appetitlosigkeit
    Rücksprache mit Tierarzt bzgl. appetitanregender Mittel.

 


Vorbeugung (Prophylaxe)

Prävention ist entscheidend, um das Risiko für Abszesse zu verringern.

Impfung & Gesundheitsvorsorge

  • Regelmäßige tierärztliche Vorsorgeuntersuchungen
    (mindestens jährlich).

  • Bei Freigängerkatzen:
    Impfungen gegen Krankheiten, die das Immunsystem schwächen (z. B. Katzenschnupfen, Katzenseuche).

  • Kontrolle auf Immunschwäche-Viren
    wie FIV / FeLV, insbesondere bei Freigängern.

Verhaltens- & Haltungsmaßnahmen

  • Kastration:
    kastrierte Katzen geraten seltener in Revierkämpfe und damit seltener zu Bissverletzungen.

  • Sichere Umgebung
    ohne scharfkantige Gegenstände, Dornen, spitze Stellen.

  • Bei Außenhaltung:
    Beaufsichtigung, um Kämpfe mit fremden Katzen zu vermeiden.

  • Regelmäßige Fellpflege,
    Kontrolle der Haut auf Verletzungen.

  • Sofortige Reinigung kleiner Wunden
    (z. B. mit Desinfektionslösung) zur Minimierung von Keimeintritt.

Reise- und Auslandsschutz

  • Bei Reisen in Regionen mit besonderen Infektionsrisiken:
    ggf. Zusatzimpfungen oder Parasitenprophylaxe.

  • Gesundheitszeugnis
    (z. B. EU-Heimtierausweis) mitführen.

Tierärztlicher Besuch bei Verdacht

  • Sobald Sie eine Schwellung oder Anomalie bemerken,
    sollte umgehend ein Tierarzt konsultiert werden – besser zu früh als zu spät.

 


Aktuelle Therapien und Einsatzmöglichkeiten in Deutschland / Europa

  • Cefovecin (Convenia):
    weit verbreitet in der Kleintiermedizin für Haut- und Weichteilabszesse.
    In der Produktinformation ist ausdrücklich die Anwendung bei Katzenabszessen erwähnt.
    European Medicines Agency (EMA)

  • Antibiotika der ersten Wahl:
    Amoxicillin-Clavulansäure, Clindamycin oder Cephalosporine – je nach Resistenzlage.
    LABOKLIN Europe

  • Spülung und Drainage
    mit modernen sterilen Lösungen und Materialien, wie sie in Tierkliniken üblich sind.

  • Fortschrittliche Diagnostik,
    z. B. ultraschallgestützte Entleerung oder bildgebende Diagnostik bei tiefliegenden Abszessen.

  • In Spezialkliniken:
    Einsatz von Laser, minimalinvasiven Techniken oder fortgeschrittenem Wundmanagement.

 


Formular mit Fragen für Ihren Tierarztbesuch

Nutzen Sie diese Fragenliste, um beim Tierarztbesuch nichts zu vergessen:

  1. Wie tief liegt der Abszess (nur Haut / Unterhaut / tiefer)?
  2. Wurde eine Probe genommen zur bakteriellen Identifikation und Resistenzbestimmung?
  3. Welches Antibiotikum wird eingesetzt, und wie lange ist die Behandlungsdauer?
  4. Sind schmerzlindernde Medikamente vorgesehen?
  5. Muss eine Operation oder Drainage erfolgen?
  6. Wie soll ich die Wunde zu Hause pflegen (Spülen, Verbände etc.)?
  7. Wie oft muss ich zur Nachkontrolle kommen?
  8. Gibt es Hinweise auf eine Immunschwäche (z. B. FIV/FeLV)?
  9. Welche Risiken und Nebenwirkungen sind beim gewählten Medikament zu beachten?
  10. Wie sieht das Prognoseergebnis aus – was sind die möglichen Komplikationen?
  11. Was kann ich zur Vorbeugung unternehmen, damit so etwas nicht wieder auftritt?
  12. Kosten, Zahlungsmodalitäten und eventuelle Ratenzahlung?

Sie können diese Liste sogar mitbringen und ankreuzen oder ausfüllen – so behalten Sie den Überblick im Gespräch mit dem Tierarzt.

 


Rechtliche Lage in Deutschland, EU, USA (Reisen mit Katzen, Tierhalterpflichten)

Region / KontextRelevante Bestimmungen für Katzenhalter*innen
Deutschland / EU (Binnenreise) Katzen benötigen einen EU-Heimtierausweis, gültige Tollwutimpfung, Kennzeichnung durch Chip oder Tätowierung. Bei Mitführen von verschreibungspflichtigen Medikamenten: Dokumentation mitführen.

Deutschland / EU (Tierarztpraxis / Antibiotika) Tierärztinnen und Tierärzte müssen sich an die „Leitlinien zur sorgfältigen Anwendung von Antibiotika“ halten (Bundestierärztekammer).
bundestieraerztekammer.de

USA (Einreise mit Katze) Je nach Bundesstaat und Region unterschiedliche Anforderungen: oft notwendiger Impfstatus (z. B. Tollwut), Gesundheitszeugnis, mikrochippflichtig. Es empfiehlt sich, vor Reiseantritt die Bestimmungen des Ziestaates und der Fluggesellschaft zu prüfen.

Medikamententransport über Grenzen hinweg Rezeptpflichtige Tierarzneimittel sollten mit Originalverpackung, Verordnung/Arzneinformationsblatt mit sich geführt werden. Import von bestimmten Antibiotika kann genehmigungspflichtig sein (Importvorschriften beachten).


Hinweis:
Diese Tabelle bietet nur eine grobe Orientierung – konkrete Anforderungen ändern sich. Prüfen Sie stets aktuell die gesetzlichen Vorgaben der Länder, in die Sie reisen möchten.

 


Umgang mit englischsprachigen Fachseiten & Übersetzungen

Wenn Sie im Internet fachliche Informationen aus englischsprachigen Quellen (z. B. Studien, Tierarztportale) finden, können Sie sie mit einfachen Mitteln auf Deutsch lesen:

  • In den meisten modernen Browsern (z. B. Chrome, Edge) funktioniert ein Rechtsklick auf die Seite → „Übersetzen in Deutsch“ (oder „Translate to German“) – oftmals sogar automatisch angeboten.
  • Auch unter mobilem Browser (z. B. auf Smartphone) gibt es meist eine Option „Seite übersetzen“.
  • Seien Sie jedoch vorsichtig: automatische Übersetzungen können Fachbegriffe fehlerhaft übertragen. Nutzen Sie sie als Hilfsmittel, aber vertrauen Sie Ihrer kritischen Einschätzung.

Seriöse Quellen – zuerst deutsche, dann internationale

Deutsche Quellen

  • Bundestierärztekammer –
    Leitlinien zur sorgfältigen Anwendung von Antibiotika in der Tiermedizin (PDF).

  • Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft –
    Antibiotika-Leitlinien für Tiere.

  • Anicura (Tierklinikkette) – Wund- und Abszessbehandlung bei Katzen:
    https://www.anicura.de/en/leistungen/katze/wound-treatments/
    anicura.de

Internationale / wissenschaftliche Quellen

  • VCA Hospitals: „Abscesses in Cats“ – genereller Überblick.
    https://vcahospitals.com/know-your-pet/abscesses-in-cats
    Vca

  • Stegemann et al.
    „The efficacy and safety of cefovecin in the treatment of feline abscesses and infected wounds“.
    ResearchGate

  • FirstVet:
    „Treating and Preventing Abscesses in Cats“.
    firstvet.com

  • PetsVetCheck:
    Artikel über Abszessbildung bei Katzen (englisch und deutsch).
    ttps://petsvetcheck.de/en/symptoms/cat/abszessbildung/
    PETSVETCHECK

Details
Zugriffe: 347

Ohrmilben - otitis externa parasitaria

Dieser Beitrag richtet sich an Sie als Halterin oder Halter einer Katze – insbesondere, wenn Sie keine medizinische Ausbildung haben –, und möchte Sie informieren und dazu befähigen, verantwortungsvoll zu handeln: von der Haltung über Impfungen bis zur Vorsorge und Pflege.
Der Artikel hilft Ihnen zu verstehen, was diese Krankheit Ohrmilben - otitis externa parasitaria bei Ihrer Katze bedeuten kann, wie Sie sie bestmöglich versorgen und schützen – ohne Tiermediziner sein zu müssen.
Wir informieren Sie auch, ob diese Krankheit ansteckend ist.

Wir hoffen, dieser Beitrag hilft Ihnen als Halterin oder Halter Ihrer Katze, das Thema Ohrmilben - otitis externa parasitaria gut zu verstehen und entsprechend zu handeln.

Krankheitsbild

  • Die Erkrankung heißt Ohrräude,
    fachlich auch „otitis externa parasitaria“ genannt.
    Wikipedia

  • Betroffen ist insbesondere der äußere Gehörgang und häufig die Ohrmuschel von Katzen.
    Bei Katzen spricht man häufig von einem Befall mit Ohrmilben („Ohrmilbenbefall“).
    Zooplus

Erreger und Verursacher

Als Hauptursache gilt die Milbe Otodectes cynotis,
die bei Katzen im Ohr lebt und dort Hautzellen sowie Sekrete aufnimmt.
Zooplus

Die Milben klammern sich mit langen Beinen im Gehörgang fest
und legen Eier ab.
Zooplus

 


Welche Katzen können betroffen sein

Alle Hauskatzen können prinzipiell betroffen sein –
insbesondere aber Katzen mit Freigang, Katzen mit Kontakt zu anderen Tieren, Kitten und Jungkatzen sowie Katzen mit geschwächtem Immunsystem.
Zooplus

Auch in Haushalten mit mehreren Tieren (Katzen und eventuell auch Hunden)
besteht ein erhöhtes Risiko der Übertragung.
gothaer.de

 


Symptome

Frühanzeichen

  • Häufiges Kopfschütteln der Katze.
    gothaer.de

  • Kratzen oder Reiben am Ohr
    (mit der Pfote oder gegen Möbelkante).
    purina.de

  • Leichte Verhaltensänderung:
    unruhiger, juckenderes Ohr.
    purina.de

Fortgeschrittene Symptome

  • Bräunlicher, kaffeesatzartiger Ohrenschmalz oder Belag
    im äußeren Gehörgang.
    Uelzener Versicherungen

  • Deutliche Rötung oder Schwellung der Ohrmuschel
    bzw. des Gehörgangs.
    purina.de

  • Kopfneigung oder
    die Katze dreht beim Gehen den Kopf zur Seite.
    purina.de

Spezifische Symptome

  • Bei sekundären Infektionen:
    eitrige Absonderung, übelriechender Geruch aus dem Ohr.
    purina.de

  • In sehr schweren Fällen:
    Trommelfelldurchbruch, Mittelohr- bzw. Innenohrbeteiligung, neurologische Zeichen wie Anfälle.
    purina.de

 


Ist die Krankheit für Menschen gefährlich? Übertragung und Ansteckungsgefahr (Zoonose)

  • Eine Übertragung auf Menschen gilt als sehr selten;
    die Hauptart Otodectes cynotis ist nicht auf den Menschen spezialisiert.
    FRESSNAPF

  • Dennoch: Bei engem Kontakt mit stark befallenen Tieren
    und fehlender Hygiene ist theoretisch eine Risiko-Situation möglich.
    FRESSNAPF

  • Wichtig: Auch andere Tiere im Haushalt (Katzen, Hunde)
    können sich leicht gegenseitig anstecken.
    gothaer.de

Diagnose – Muss ein Tierarzt hinzugezogen werden?

Ja: Eine Diagnose durch eine Tierärztin oder einen Tierarzt ist unbedingt erforderlich. Haus- oder Eigenbehandlung allein reicht nicht aus. Zooplus+1

Was macht der Tierarzt/die Tierärztin?

  • Anamnese:
    Erfragen der Symptomentwicklung (Kopf­schütteln, Ohrkratzen, Verhalten), Vorgeschichte
    (Freigang, Kontakt zu anderen Tieren).

  • Klinische Untersuchung:
    Untersuchung der Ohren mit Otoskop (Sicht in den Gehörgang).
    Uelzener Versicherungen

  • Mikroskopische Untersuchung:
    Entnahme einer Probe des Ohrenschmalzes/Sekrets, Untersuchung auf Milben nachweisbar unter dem Mikroskop.
    FRESSNAPF

  • Weitere Untersuchungen
    bei Verdacht auf Trommelfelldurchbruch oder Mittelohrbeteiligung (ggf. bildgebend, neurologisch) –
    je nach individueller Situation.

  • Differentialdiagnose:
    Ausschluss anderer Ursachen für Ohrprobleme (z. B. Pilze, bakterielle Infektion, Fremdkörper, Allergie).
    petolo.de

 


Behandlung und Therapie

Behandlungsziele

  • Abtötung aller Milben (Erwachsene, Larven, Eier).
    Zooplus

  • Beseitigung von Sekreten, Entzündungen
    und möglichen sekundären Infektionen.

  • Wiederherstellung einer gesunden Ohrumgebung.

  • Verhinderung der Wiederansteckung
    (bei Ihnen und weiteren Tieren im Haushalt).

Medikamente & Legalität & Bezugswege

  • In Deutschland/Europa sind Antiparasitika
    (z. B. Mittel mit Wirkstoffen wie Ivermectin, Selamectin) verschreibungspflichtig und müssen durch Tierärztin oder Tierarzt verordnet werden.
    VTG Tiergesundheit

  • Begleitend ggf. antibiotische Ohrentropfen oder
    entzündungshemmende Mittel bei bakterieller Sekundärinfektion.
    Zooplus

  • Bezugsweg:
    über Tierarztpraxis oder Tierarzneimittel-Apotheke; keine Selbstmedikation ohne Rücksprache.

 


Unterstützende Therapie & Pflege zu Hause

  • Ohrreinigung:
    Je nach Anweisung des Tierarztes kann das Ohr vorsichtig gereinigt werden, um Beläge zu lösen und damit die Wirkung der Medikamente zu verbessern. Zooplus

  • Hygiene im Haushalt:
    Decken, Kissen, Bürsten, Schlafplätze gründlich reinigen und ggf. desinfizieren, um Milben in der Umgebung zu beseitigen.
    petolo.de

  • Ruhe und Schonung des betroffenen Ohres;
    Stress reduzieren.

  • Beobachtung weiterer Haustiere im Haushalt
    und ggf. gleichzeitig behandeln lassen.

Ist eine Operation erforderlich?

In der Regel nicht – bei typische Ohrräude genügt medikamentöse Behandlung. Allerdings: Wenn durch Vernachlässigung bereits Mittelohr- oder Innenohr betroffen oder das Trommelfell durchbrochen ist, kann eine weiterführende tierärztliche Intervention notwendig werden (z. B. chirurgischer Eingriff). purina.de

Therapiedauer

  • In den meisten Fällen dauert die Therapie mindestens drei Wochen, da der Lebenszyklus der Milbe berücksichtigt werden muss
    (Ei → Larve → erwachsene Milbe).
    Zooplus

  • Wiedervorstellung beim Tierarzt sinnvoll,
    um Erfolg zu kontrollieren.

Kosten der Behandlung

  • Bei frühem Befall oft im zweistelligen Bereich (in Euro) für die Routinebehandlung.
    FRESSNAPF

  • Bei schwerwiegenden Komplikationen
    (z. B. Mittelohrentzündung, Operation)
    kann es vierstellige Beträge erreichen.
    FRESSNAPF

  • Ob Ratenzahlung möglich ist,
    hängt von der Tierarztpraxis ab – fragen Sie direkt nach.

  • Eine Tierkrankenversicherung kann sinnvoll sein –
    siehe Abschnitt zur Prognose & Versicherung weiter unten.

 


Prognose und Verlauf der Krankheit

  • Bei rechtzeitiger und ordnungsgemäßer Behandlung
    sind die Heilungschancen gut.
    Zooplus

  • Ohne oder mit verzögerter Behandlung können Komplikationen auftreten:
    chronische Ohrentzündung, Hörverlust, Mittelohrbeteiligung, dauerhafte Ohrveränderungen.
    purina.de

  • Langzeitfolgen bei erfolgreicher Therapie sind in der Regel gering,
    wenn kein Schaden am Trommelfell oder Innenohr entstanden ist.

  • Ob eine Krankenversicherung sich „lohnt“,
    hängt von Ihrem Budget, der Häufigkeit von Tierarztbesuchen und Ihrem Verantwortungsgefühl ab.
    Bei mehreren Tieren oder bei hohem Risiko (z. B. Freigänger) kann eine Versicherung sinnvoll sein.

  • Hinweis: Auch wenn die Behandlung im Normalfall günstig sein kann,
    sind Risiken und Zusatzkosten vorhanden – daher ist eine bewusste Entscheidung zur Versicherung empfehlenswert.

 


Check-Liste für Katzenhalterinnen und Katzenhalter (Symptome-Check)

Bitte kreuzen Sie an, wenn zutreffend:
☐ Häufiges Kopfschütteln
☐ Kratzen oder Reiben am oder im Ohr
☐ Kopfneigung oder Kopflage zur Seite
☐ Bräunlicher, kaffeesatzartiger Belag im Ohr
☐ Rötung, Schwellung oder Ohrgeruch
☐ Schlafplatz oder Gegenstände stark verschmutzt oder mit Krusten befleckt
☐ Eine oder mehrere weitere Katzen/Hunde im Haushalt zeigen ähnliche Anzeichen
☐ Ihre Katze ist ein Freigänger oder hatte engen Kontakt zu anderen Tieren

Wenn Sie bei Ihrer Katze mehrere dieser Kästchen angekreuzt haben, empfiehlt sich ein Tierarztbesuch sofort.

 


Ernährung und Diät

  • Eine ausgewogene, hochwertige Katzennahrung
    unterstützt das Immunsystem und damit indirekt die Abwehr von Parasiten.
    herz-fuer-tiere.de

  • Achten Sie bei Futter auf Inhaltsstoffe:
    Vermeiden Sie übermässige Füllstoffe, Zuckerzusätze und so wenig wie möglich künstliche Zusätze – ein robustes Immunsystem ist hilfreich.

  • Während der Behandlung:
    Stellen Sie sicher, dass Ihre Katze gut frisst, ausreichend Wasser erhält und nicht durch Ohrschmerzen belastet ist (evtl. spezielle Ruheplätze anbieten).

  • Bei Begleiterkrankungen
    (z. B. Allergien, Hautprobleme) kann eine Tierärztin/ein Tierarzt eine speziellere Diät empfehlen.

 


Vorbeugung (Prophylaxe)

  • Regel­mäßige Kontrolle der Ohren:
    z. B. wöchentlich – schauen Sie nach ungewöhnlichem Belag, Geruch oder Verhalten.
    petolo.de

  • Gute Hygiene:
    Schlafplätze, Decken, Bürsten, Spielzeug und Liegeflächen regelmäßig reinigen;
    vermeiden Sie Feuchtigkeit, da Milben feuchte Bedingungen bevorzugen.
    FRESSNAPF

  • Wenn Ihre Katze Freigänger ist oder Kontakt zu vielen Tieren hat:
    Einsatz von Präventionsmitteln (z. B. Spot-On gegen Ektoparasiten inkl. Ohrmilben) nach Rücksprache mit Tierärztin/Tierarzt.
    Zooplus

  • Sofortiger Tierarztbesuch bei ersten Anzeichen –
    je früher, desto einfacher die Behandlung.

  • Bei Mehrkatzenhaushalt:
    Wenn eine Katze befallen ist, sollten alle Tiere gleichzeitig kontrolliert und ggf. behandelt werden, um Wiederansteckung zu vermeiden.
    barmenia.de

 


Übersicht über aktuelle Therapien und deren Einsatzmöglichkeiten in Deutschland/Europa

  • Lokal­therapie mit Ohrentropfen/Ohrsalben
    (Antiparasitika, ggf. antibiotisch/entzündungshemmend) ist Standard.
    Helvetia

  • Spot-On-Präparate zur einmaligen oder mehrfachen Anwendung –
    je nach Präparat auch gegen Ohrmilben zugelassen.
    Uelzener Versicherungen

  • Begleitend Hygienemaßnahmen,
    Reinigung von Umfeld und gleichzeitige Behandlung aller mitbetroffenen Tiere.

  • In der Praxis:
    Kombination aus Medikament, Reinigung und Monitoring über Wochen.

  • In Deutschland gibt es keine standardmässige Impfung gegen Ohrräude,
    die Therapie bleibt parasitologisch orientiert.

 


Formular mit Fragen, das Sie dem Tierarzt vorlegen können

  1. Welche Milbenart liegt nach Ihrer Diagnose vor (z. B. Otodectes cynotis)?
  2. Ist eine Ohrreinigung oder Spülung vor der medikamentösen Therapie erforderlich?
  3. Welches Medikament / Tropfen / Spot-On empfehlen Sie genau – Wirkstoff und Anwendungsdauer?
  4. Müssen andere Tiere im Haushalt gleichzeitig behandelt werden?
  5. Welche Hygienemaßnahmen soll ich zuhause ergreifen (Decken, Spielzeug, Bürsten, Liegeplätze)?
  6. Wie oft und wie lange soll ich die Behandlung durchführen? Gibt es Kontrolltermine?
  7. Welche Warnzeichen deuten auf Komplikationen hin (z. B. Mittelohrbeteiligung)?
  8. Gibt es Futter- oder Pflegeempfehlungen zur Stärkung der Abwehrkräfte?
  9. Ist eine erneute Untersuchung nach Abschluss der Therapie erforderlich?
  10. Was kostet die Behandlung und gibt es alternative Zahlungsmodalitäten?

 


Rechtliche Lage in Deutschland und EU, Auslandsreisen (z. B. USA)

Region / ThemaRegelung für Katzenhalterinnen / -halterHinweise
Deutschland (DE) Tierarzneimittel gegen Milben bedürfen Verschreibung durch Tierarzt.

Eigenmedikation ohne Rücksprache gilt als bedenklich.
Europäische Union (EU) Harmonisierung der Zulassung von Tierarzneimitteln, jedoch genaue Vorschriften je nach Land.

Bei Import von Präparaten stets auf EU-Zulassung achten.
Auslandsreisen (z. B. USA) Vor Reise: Gesundheits- und Impf-Nachweise erforderlich, ggf. Quarantäne, Parasitenprophylaxe wichtig.

Spezielle Einreisebestimmungen für Katzen in USA: gültiger Mikrochip, Impfbescheinigung gegen Tollwut, Tiergesundheitszeugnis. Für Ohrmilben keine besondere Einreisevorschrift, aber eine gesunde Katze ist Voraussetzung.
Tierhalter­verantwortung in DE/EU/USA

Halterin/Halter haftet für Gesundheit und Wohlbefinden des Tieres, inkl. Parasiten­schutz. Vernachlässigung kann Haftungs- oder Tierschutz­fragen aufwerfen.

 

 


Hinweis zur Übersetzung englischer Fachseiten

Wenn Sie englischsprachige Quellen nutzen möchten: Im Browser (z. B. Google Chrome) mit Rechtsklick auf die Seite → „Übersetzen in Deutsch“ auswählen. Alternativ im Kontextmenü (drei Punkte) → „Übersetzen“ oder über den Übersetzungs-Button in der Adressleiste. So können Sie englische Texte leicht verständlich auf Deutsch lesen.

Seriöse Quellangaben

Deutsche Quellen:

  • „Ohrmilben bei Katzen – Ohrräude erkennen, behandeln …“
    von Barmenia Versicherungen, Ratgeber.
    URL: https://www.barmenia.de/deu/bde_privat/bde_ratgeber/bde_tiere/bde_katze/ohrmilben-bei-katzen.xhtml
    barmenia.de

  • „Ohrmilben bei Katzen erkennen & behandeln“ von zooplus Magazin.
    URL: https://www.zooplus.de/magazin/katze/katzengesundheit-pflege/ohrmilben-bei-katzen
    Zooplus

  • „Ohrmilben bei der Katze – Symptome, Übertragung, Behandlung“ von Fressnapf Magazin.
    URL: https://www.fressnapf.de/magazin/katze/gesundheit/ohrmilben/
    FRESSNAPF

  • „Ohrmilben bei der Katze: Ursachen, Symptome und effektive …“ von Herz-für-Tiere.
    URL: https://herz-fuer-tiere.de/haustiere/katzen/gesundheit-und-vorsorge-bei-katzen/ohrmilben-bei-der-katze
    herz-fuer-tiere.de

Internationale Quellen:

  • „Ear mites in cats“ von Hill’s Pet UK (englischsprachig).
    URL: https://www.hillspet.de/cat-care/routine-care/ear-mites-in-cats
    Hill's Pet Nutrition

  • Artikel „Ohrräude“ auf Wikipedia (deutsch, aber mit internationalen Bezügen).
    URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Ohrr%C3%A4ude
    Wikipedia

Details
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Durchfall (akuter) - akute Diarrhö

Dieser Beitrag richtet sich an Sie als Halterin oder Halter einer Katze – insbesondere, wenn Sie keine medizinische Ausbildung haben –, und möchte Sie informieren und dazu befähigen, verantwortungsvoll zu handeln: von der Haltung über Impfungen bis zur Vorsorge und Pflege.
Der Artikel hilft Ihnen zu verstehen, was diese Krankheit Durchfall (akuter) - akute Diarrhö bei Ihrer Katze bedeuten kann, wie Sie sie bestmöglich versorgen und schützen – ohne Tiermediziner sein zu müssen.
Wir informieren Sie auch, ob diese Krankheit ansteckend ist.

Wir hoffen, dieser Beitrag hilft Ihnen als Halterin oder Halter Ihrer Katze, die Krankheit, die Ihre Katze befallen hat, besser zu verstehen

Krankheitsbild

Der Fachbegriff lautet „akute Diarrhö“ (kurz „akuter Durchfall“) bei der Katze. „Diarrhö“
bezeichnet die vermehrte Abgabe von dünn-flüssigem Kot.
Wikipedia

Bei Katzen tritt akuter Durchfall auf, wenn plötzlich der Kot sehr weich bis flüssig ist, häufiger abgesetzt wird und
ggf. andere Begleitsymptome auftreten.
Vetepedia

 


Erreger und Verursacher

Die Ursachen sind vielfältig – es handelt sich nicht um eine einzelne „Krankheit“ mit einem einzigen Erreger, sondern um ein Symptom mit vielen möglichen Auslösern.
Zu den häufigen Verursachern zählen:

  • Ernährungsfehler wie abrupte Futterumstellung, verdorbenes Futter.
    Zooplus

  • Infektionen mit Viren, Bakterien oder Parasiten
    (z. B. Katzenseuche (Parvovirus), Felines Coronavirus (FCoV), Felines Leukämievirus (FeLV), Würmer, Einzeller wie Giardia).
    Zooplus

  • Vergiftungen, Fremdkörperaufnahme oder Medikamente.
    AniForte

  • Stoffwechsel- oder Organerkrankungen
    (z. B. Leber, Bauchspeicheldrüse, Niere) sowie Stress.
    Purina Institute

Welche Katzen können betroffen sein

Jede Hauskatze kann grundsätzlich betroffen sein – vom Jungtier bis zur älteren Katze. Besonders gefährdet sind:

  • junge Katzen oder Senioren mit schwächerem Immunsystem.
    Vetepedia

  • Katzen mit Freigang
    oder mit Zugang zu vielfältigen Umweltfaktoren (z. B. Fremdmaterial).

  • Katzen, bei denen Futter häufig gewechselt
    oder ungeeignete Nahrung gegeben wird.

  • Katzen in Mehrtierhaushalten
    oder mit Parasitenexposition.

Symptome

Frühanzeichen

  • Der Kot wird weicher und häufiger abgesetzt.
    petolo.de

  • Appetitlosigkeit oder verminderter Futteraufnahme.
    Vetepedia

  • Leicht verändertes Verhalten:
    Rückzug, weniger Energie.
    FRESSNAPF

  • Möglicherweise vermehrter oder ungewöhnlicher Kotabsatz,
    z. B. außerhalb der Katzentoilette.
    AniForte

Fortgeschrittene Symptome

  • Sehr flüssiger Kot, oft mit Schleim oder Blut.
    Zooplus

  • Dehydration (Austrocknung): Die Hautfalte bleibt stehen, Augen erscheinen eingefallen,
    Zahnfleisch klebrig-trocken.
    Vetepedia

  • Erbrechen zusätzlich zum Durchfall.
    focus-tierarzt.de

  • Allgemeine Schwäche, Gewichtsverlust.

Spezifische Symptome

  • Bei Parasitenbefall:
    eventuell sichtbare Würmer im Kot oder Kotprobe zeigt Befall.

  • Bei Organbeteiligung
    (z. B. Leber, Niere): Gelbsucht, vermehrtes Trinken, Harnveränderungen.

  • Bei Infektionen:
    Fieber, verändertem Allgemein- Zustand.

Ist die Erkrankung für Menschen gefährlich? Übertragung und Ansteckungsgefahr (Zoonose)

  • Bei akuter Diarrhö handelt es sich nicht primär um eine klassische Zoonose. Viele der möglichen Erreger können jedoch indirekt Bedeutung für die Hygiene im Haushalt haben.

  • Einige Parasiten, z. B. Würmer, können von Katzen auf Menschen übertragen werden.
    Deshalb ist Hygiene wichtig.

  • Zwar selten, aber grundsätzlich:
    Ein stark erkranktes Tier mit infektiösem Durchfall kann hygienisch ein Risiko darstellen –
    insbesondere für Menschen mit geschwächtem Immunsystem.

 


Diagnose – Muss eine Tierärztin / ein Tierarzt hinzugezogen werden?

Ja: Auch wenn in manchen milden Fällen schneller eine Besserung eintritt, eine tierärztliche Abklärung wird dringend empfohlen, insbesondere wenn Durchfall länger anhält oder von ernsthaften Begleitsymptomen begleitet wird.
FRESSNAPF

Was der Tierarzt macht:

  • Anamnese:
    Abfrage von Vorgeschichte—z. B. Futterumstellung, Freigang, mögliche Vergiftungsquellen,
    Anzahl der Tiere im Haushalt, Dauer des Durchfalls.

  • Klinische Untersuchung:
    Allgemeinzustand der Katze prüfen (Dehydratation, Verhalten, Schleimhäute, Bauch-Palpation).
    LABOKLIN Europe

  • Kotuntersuchung:
    Der Kot wird untersucht auf Parasiten, Einzeller, ggf. Bakterien.
    Veterinary Practice

  • Blutuntersuchung:
    Um Organfunktionen (Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse) zu prüfen,
    insbesondere bei längerem oder schwerem Durchfall.
    Purina Institute

  • Bildgebende Verfahren / weiterführende Diagnostik:
    Bei Verdacht auf Fremdkörper, Tumor oder chronische Erkrankungen – z. B. Ultraschall, Endoskopie.
    Hill's Pet Nutrition

  • Differenzialdiagnose:
    Andere Ursachen wie Infektion, Organversagen, Vergiftung oder
    Futterunverträglichkeit müssen ausgeschlossen werden.
    anicura.de

 


 


Behandlung und Therapie

4.1 Behandlungsziele

  • Wiederherstellung eines normalen Kotbildes und Normalisierung der Verdauung.
  • Ausgleich von Flüssigkeit und Elektrolyten bei Dehydratation.
  • Bekämpfung der Ursache (z. B. Parasiten, Infektion, Organerkrankung, Futterproblem).
  • Vorbeugung von Komplikationen und Folgeschäden.

4.2 Medikamente, Legalität & Bezugswege

  • Basismittel werden durch die Tierärztin / den Tierarzt verordnet –
    die Auswahl hängt von Ursache und Zustand der Katze ab (z. B. Entwurmung, Antibiotika, Antiemetika).

  • In Deutschland gelten Tierarzneimittel:
    Diese müssen gesetzeskonform genutzt werden. Eine Selbstmedikation ohne Tierärztin/Tierarzt ist nicht empfohlen.

  • Bezugswege:
    Tierarztpraxis oder zugelassene Tierarzneimittel-Apotheke.

Unterstützende Therapie & Pflege zu Hause

  • Flüssigkeitszufuhr sicherstellen:
    die Katze sollte stets Zugang zu frischem Wasser haben; bei Austrocknung ggf. Unterstützung durch Tierarzt.

  • Schonkost:
    Leicht verdauliches Futter für einige Tage, z. B. mageres, gut durchgekochtes Hühnerfleisch mit Reis –
    sofern von Tierärztin/Tierarzt empfohlen.
    Helvetia

  • Futterumstellung langsam vornehmen:
    Wenn das Futter gewechselt wird, schrittweise einführen.
    petolo.de

  • Ruhe & Stressreduktion:
    Eine ruhige Umgebung hilft der Verdauung.

  • Hygiene:
    Reinigung der Katzen­toilette, Umgebung und gegebenenfalls Trennung von anderen Tieren bis Klarheit besteht.

Ist eine Operation erforderlich?

In vielen akuten Durchfall-Fällen nicht. Eine Operation wird notwendig, wenn eine strukturelle Ursache (z. B. Fremdkörper, Darmverschluss, Tumor) vorliegt – diese wird durch die Tierärztin/den Tierarzt erkannt und eingeleitet.

 


Therapiedauer

  • Bei milden, unkomplizierten Fällen kann eine Verbesserung innerhalb von 24–48 Stunden erfolgen.
    FRESSNAPF

  • Bei schwerer oder länger bestehender Ursache:
    Behandlung über mehrere Tage bis Wochen, mit Kontrolluntersuchungen.

Kosten der Behandlung

  • Im einfachen Fall: Diagnostik + Behandlung
    (Tierarztbesuch, Schonkost) sind moderate Kosten.

  • Bei umfangreicher Diagnostik
    (Labortests, Bildgebung) oder Operation: ggf. deutlich höhere Kosten.

  • Ob Ratenzahlung möglich ist:
    Dies hängt von Ihrer Tierarztpraxis ab – einfach nachfragen.

  • Eine Tierkrankenversicherung kann sinnvoll sein –
    siehe weiter unten unter Prognose & Versicherung.


Prognose und Verlauf der Erkrankung


  • Bei rechtzeitiger und geeigneter Behandlung sowie guter häuslicher Pflege ist die Prognose in vielen Fällen gut.
    Zooplus

  • Ohne Behandlung oder bei schwerwiegender Ursache können Komplikationen auftreten:
    Dehydratation, Organversagen, chronischer Verlauf.

  • Langzeitfolgen:
    Wenn Organe beteiligt sind, kann eine dauerhafte Erkrankung bestehen bleiben.

  • Heilungschancen:
    Bei ernsten Ursachen (z. B. Tumor) sind die Chancen entsprechend geringer; bei einfachen Ursachen (z. B. Ernährungsfehler) sehr gut.

  • Tierkrankenversicherung:
    Ob sie sich „lohnt“, hängt ab von Ihrem Budget, dem Gesundheitsrisiko Ihrer Katze, dem Haltungsumfeld. Bei Freigängern oder mehrfachen Tieren kann es sinnvoll sein.

 


Check-Liste für Katzenhalterinnen und Katzenhalter (Symptome-Check)

☐ Der Kot Ihrer Katze ist deutlich weicher, häufiger oder flüssig
☐ Die Katze hat Appetit vermindert oder frisst ungewöhnlich wenig
☐ Ihre Katze wirkt abgeschlagen, ruhelos oder anders als gewohnt
☐ Es treten Erbrechen und/oder vermehrtes Trinken auf
☐ Blut oder Schleim im Kot sichtbar
☐ Ihre Katze wirkt dehydriert (z. B. eingefallene Augen, trockene Schleimhäute)
☐ Ihre Katze ist sehr jung oder älter bzw. hat bereits eine Erkrankung
☐ Freigang oder Kontakt zu anderen Tieren/Umgebung mit Risiko besteht
☐ Der Durchfall hält länger an als 24–48 Stunden oder verschlechtert sich
☐ Sie haben kürzlich das Futter gewechselt oder Ihre Katze war Stresssituationen ausgesetzt

Wenn mehrere Kästchen zutreffen, ist ein zeitnaher Besuch bei der Tierärztin oder dem Tierarzt ratsam.

 


Ernährung und Diät

  • Empfehlenswert:
    Eine hochwertige, gut verdauliche Katzennahrung, bei akutem Durchfall ggf. Schonkost
    mit magerem Fleisch und Reis oder speziellem Diätfutter.
    Helvetia

  • Vermeiden Sie:
    abrupten Futterwechsel, minderwertiges Futter mit vielen Füllstoffen, Rohkost ohne Absprache, stark gewürztes Futter.
    drsam.de

  • Nach Besserung:
    Rückkehr zur gewohnten Nahrung langsam und schrittweise über einige Tage.
    Hill's Pet Nutrition

 


Vorbeugung (Prophylaxe)

  • Regelmäßige Kontrolle des Kotbildes und
    Reaktion bei Veränderungen.

  • Futterumstellungen nur schrittweise durchführen.
    petolo.de

  • Ausgewogene Ernährung
    mit guter Qualität.

  • Parasitenprophylaxe und
    regelmäßige Entwurmung.

  • Stressreduktion und stabile Umgebung: Umstellungen, neue Mitbewohner, Umzug können Durchfall triggern.
    Hill's Pet Nutrition

  • Bei Freigang:
    möglichst sicherstellen, dass die Katze keine giftigen Substanzen oder Müll frisst.

  • Bei Reisen oder Aufenthalten in fremder Umgebung:
    Achten Sie auf Gesundheit und Futterumgebung – gegebenenfalls vorher Rücksprache mit Tierärztin/Tierarzt.




Übersicht über aktuelle Therapien und deren Einsatzmöglichkeiten in Deutschland/Europa

  • Diätetische Therapie
    (Schonkost, diätetische Spezialfuttermittel) ist häufig erste Maßnahme.
    focus-tierarzt.de

  • Medikamentöse Therapie:
    abhängig von Ursache – z. B. Entwurmung, Antibiotika, Antiemetika.

  • Flüssigkeitstherapie (Subkutan/Intravenös) bei starker Dehydratation –
    üblich in Tierkliniken.

  • Bei strukturellen oder organischen Ursachen:
    weiterführende tiermedizinische Maßnahmen inklusive Operation.

  • In Deutschland/Europa sind Tierarzneimittel streng reguliert;
    die Tierärztin/der Tierarzt entscheidet über Zulassung und Anwendung.

 


Formular mit Fragen, das Sie der Tierärztin / dem Tierarzt vorlegen können

  1. Was ist nach Ihrer Einschätzung die wahrscheinlichste Ursache des akuten Durchfalls bei meiner Katze?
  2. Welche Diagnoseschritte empfehlen Sie (Kotuntersuchung, Blutbild, Bildgebung)?
  3. Welche Behandlung schlagen Sie vor (Medikamente, Schonkost, Flüssigkeitstherapie)?
  4. Muss ich mit einer Operation oder einer stationären Behandlung rechnen?
  5. Welche Ernährung und Pflege zu Hause empfehlen Sie genau (Futterart, Häufigkeit, Hydration)?
  6. Welche Zeichen deuten auf eine Verschlechterung und wann sollte ich sofort handeln?
  7. Wie lange wird die Behandlung ungefähr dauern und wann ist eine Nachkontrolle sinnvoll?
  8. Welche Kosten sind zu erwarten und gibt es Zahlungsmodalitäten oder Versicherungsmöglichkeiten?
  9. Welche Prophylaxemaßnahmen empfehlen Sie für die Zukunft (Futter, Parasiten, Umwelt)?
  10. Gibt es Besonderheiten bei Auslandsreisen oder bei anderen Tieren im Haushalt, die ich beachten muss?

 


Rechtliche Lage in Deutschland und EU, Auslandsreisen (z. B. USA)

Region / ThemaRegelung für Katzenhalterinnen / -halterHinweise
Deutschland (DE) Tierarzneimittel sind verschreibungspflichtig bzw. bedürfen tierärztlicher Beratung. Eigenmedikation ohne Rücksprache gilt als riskant.

Europäische Union (EU) Harmonisierte Tierarzneimittel-Zulassung, doch jedes Land kann zusätzliche Vorgaben haben. Beim Import von Arzneimitteln auf EU-Zulassung achten.

Auslandsreisen (z. B. USA) Bei Reisen in Länder wie USA sind Gesundheitsnachweise, Impfungen oft Pflicht; Durchfall selbst ist keine spezifische Einreisebedingung, aber Gesundheit des Tieres wird geprüft.

Parasitenstatus, Gesundheitszeugnis, ggf. Quarantäne beachten.
Tierhalterverantwortung in DE/EU/USA Halterin/Halter ist gesetzlich verantwortlich für das Wohlbefinden des Tieres inkl. Gabe von Arzneimitteln und Gesundheitspflege.

Vernachlässigung kann tierschutz- oder haftungsrechtliche Folgen haben.

 


Hinweis zur Übersetzung englischer Fachseiten

Wenn Sie englischsprachige Quellen nutzen möchten: Im Browser (z. B. z. B. Google Chrome) mit Rechtsklick auf die Seite → „Übersetzen in Deutsch“ auswählen. Alternativ im Menü (drei Punkte) → „Übersetzen“ oder über den Übersetzungs-Button in der Adressleiste. So können Sie englische Texte fluent auf Deutsch lesen.

Seriöse Quellangaben

Deutsche Quellen:

  • „Durchfall bei Katzen: Ursachen, Symptome & Behandlung“ (zooplus Magazin). URL:
    https://www.zooplus.de/magazin/katze/katzengesundheit-pflege/durchfall-bei-katzen ([turn0search0])


  • „Durchfall und Erbrechen bei Katzen“ (Vetepedia). URL:
    https://www.vetepedia.de/gesundheitsthemen/katze/durchfall-und-erbrechen-katze/ ([turn0search1])

  • „Katze hat Durchfall: Ursachen & Behandlungstipps“ (petolo). URL:
    https://www.petolo.de/ratgeber/katzen/katze-durchfall/ ([turn0search4])


  • „Ihre Katze hat Durchfall? So können Sie helfen“ (AniCura). URL:
    https://www.anicura.de/fuer-tierbesitzer/katze/wissensbank/katze-durchfall/ ([turn0search17])


  • „Katze hat Durchfall: 5 Tipps, Ursachen & Symptome“ (Dr. SAM). URL:
    https://www.drsam.de/symptome/katze-durchfall ([turn0search12])

Internationale Quellen:

  • „Acute or chronic diarrhoea – when to use which diagnostics?“ (Laboklin). URL:
    https://laboklin.com/en/acute-or-chronic-diarrhoea-%E2%80%93-when-to-use-which-diagnostics/ ([turn0search8])

  • „Managing Cat Diarrhea: Causes, Symptoms & Treatment“ (Hill’s Pet). URL:
    https://www.hillspet.com/cat-care/healthcare/cat-diarrhea-causes-and-treatment ([turn0search27])

 

Details
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Wurmbefall (Spul-, Haken-, Bandwürmer)

Dieser Beitrag richtet sich an Sie als Halterin oder Halter einer Katze – insbesondere, wenn Sie keine medizinische Ausbildung haben –, und möchte Sie informieren und dazu befähigen, verantwortungsvoll zu handeln: von der Haltung über Impfungen bis zur Vorsorge und Pflege.
Der Artikel hilft Ihnen zu verstehen, was diese Krankheit Wurmbefall (Spul-, Haken-, Bandwürmer) bei Ihrer Katze bedeuten kann, wie Sie sie bestmöglich versorgen und schützen – ohne Tiermediziner sein zu müssen.
Wir informieren Sie auch, ob diese Krankheit ansteckend ist.

Wir hoffen, dieser Beitrag hilft Ihnen als Halterin oder Halter Ihrer Katze, die Krankheit, die Ihre Katze befallen hat, besser zu verstehen

Krankheitsbild - Endoparasiten

Wurmbefall bei Katzen umfasst sogenannte Endoparasiten („Innenschmarotzer“)
wie beispielsweise Spulwürmer (z. B. Toxocara cati), Hakenwürmer und Bandwürmer (z. B. Dipylidium caninum oder Taenia taeniaeformis).
Wikipedia

Diese Parasiten leben im Darm oder anderen inneren Organen der Katze und
können dort Nährstoffe entziehen, Entzündungen hervorrufen und – je nach Art – auch auf Menschen übergehen.
Bio-Tierkost

 


Erreger und Verursacher

  • Spulwürmer:
    Katzen nehmen Wurmeier oder Larven über Transportwirte (z. B. Nagetiere) oder per Schmutzinfektion auf.
    Wikipedia

  • Bandwürmer:
    Häufigster Vertreter bei Katzen ist der Gurkenkernbandwurm (Dipylidium caninum) –
    Zwischenwirt oft ein Floh; ein anderer oft genannter ist Taenia taeniaeformis (Zwischenwirt Nagetier oder Vogel).
    ANIMIGO DE

  • Hakenwürmer:
    Bei Katzen seltener als Spul- oder Bandwürmer, aber möglich.
    Wikipedia

Welche Katzen können betroffen sein

Grundsätzlich kann jede Hauskatze betroffen sein – ob mit Freigang oder in Wohnungshaltung. Besonders gefährdet sind jedoch:

  • Katzen mit Freigang
    oder starkem Kontakt zu Nagetieren/Vögeln oder Flöhen.

  • Jungkatzen bzw. Kitten
    (wegen schwächerem Immunsystem).

  • Katzen in Mehrtierhaushalten oder Tierheimen,
    bei denen Parasiten-Exposition höher ist.

  • Katzen, bei denen keine
    oder unregelmäßige Entwurmung stattfindet.
    barmenia.de

 


Symptome

Frühanzeichen

  • Leicht veränderter Kot
    (z. B. weicher, häufiger).

  • Gelegentlich sichtbare Wurmeier oder Teilstücke im Kot
    oder im Fell nahe dem Analbereich (z. B. bei Bandwürmern).
    petsdeli.de

  • Leichtes Unwohlsein,
    geringerer Appetit, evtl. ein stumpfes Fellbild.

Fortgeschrittene Symptome

  • Deutlicher Gewichts- oder Appetitverlust.

  • Struppiges Fell, Haarausfall wegen Nährstoffmangel.
    petsdeli.de

  • Bauchumfang vergrößert („Wurmbauch“),
    insbesondere bei starken Befällen.
    petsdeli.de

  • Bei sehr hohen Wurmzahlen:
    Durchfall, Schleim- oder Blutbeimengung im Kot, evtl. Anämie bei Hakenwürmern.
    Bio-Tierkost

Spezifische Symptome

  • Bandwürmer:
    Sichtbare Wurmsegmente (weiße oder
    gelbliche „Reiskorn-ähnliche“ Stückchen) in Kot oder Analregion.
    ANIMIGO DE

  • Spulwürmer:
    Bei Welpen u. a. Wachstums- oder Knochenprobleme möglich.
    Wikipedia

 


2.4 Ist die Erkrankung für Menschen gefährlich? Übertragung und Ansteckungsgefahr (Zoonose)

  • Ja: Einige der Wurmarten sind zoonotisch, d. h. sie können Menschen betreffen.
    Beispiel: Toxocara cati (Spulwurm) kann Larvenwanderung beim Menschen auslösen („Larva migrans visceralis“).
    Wikipedia

  • Der Hauptübertragungsweg bei Bandwürmern erfolgt über Zwischenwirte
    (z. B. Flöhe) und nicht direkt Katze zu Mensch.
    ANIMIGO DE

  • Hygiene ist daher sehr wichtig
    (Kotentsorgung, Händewaschen, saubere Umgebung).
    Wikipedia

 


Diagnose – Muss eine Tierärztin / ein Tierarzt hinzugezogen werden?

Ja: Eine fachgerechte Diagnose durch eine Tierärztin oder einen Tierarzt ist unbedingt empfehlenswert, da Wurmbefall verschiedene Ursachen und Begleitkrankheiten haben kann.

Das macht der Tierarzt:

  • Anamnese:
    Lebensstil der Katze (Freigang vs. Wohnung), Futter, Kontakt zu Nagetieren/Flöhen, Entwurmungshistorie.

  • Klinische Untersuchung:
    Allgemeinzustand, Fellqualität, Bauchraum-Palpation, Analbereich anschauen.

  • Kotuntersuchung:
    Mikroskopische Untersuchung auf Wurmeier oder -stücke
    („Flotation“ Verfahren) ist Standard bei Spul- und Bandwürmern.
    parasitenportal.de

  • Ergänzende Diagnostik:
    Bei Verdacht auf Organbeteiligung oder sehr starker Belastung: Blutbild, Organwerte, ggf. Ultraschall.

  • Hygienische Umgebungseinschätzung:
    Beratung zur Umgebung der Katze, mögliche Zwischenwirte.

 


Behandlung und Therapie

4.1 Behandlungsziele

  • Abtötung erwachsener Würmer.
  • Unterbrechung des Entwicklungszyklus der Wurmlarven/Eier/Zwischenwirte.
  • Wiederherstellung der Gesundheit der Katze (Ernährung, Immunsystem, Fell).
  • Vorbeugung weiterer Befälle und Schutz von Mit­tieren und Menschen.

Medikamente & Legalität & Bezugswege

  • In Deutschland/Europa sind Anthelminthika (Wurm-Medikamente) zugelassen
    und nur mit tierärztlicher Verschreibung bzw. unter tierärztlicher Anleitung anzuwenden.
    Wikipedia

  • Häufig verwendete Wirkstoffe:
    z. B. Praziquantel bei Bandwürmern, im Falle Spulwürmer andere Wirkstoffe (siehe Fachinformation).
    Wikipedia

  • Bezugswege:
    Tierarztpraxis oder Tierarzneimittel-Apotheke; Eigenmedikation ohne Rücksprache wird nicht empfohlen.

 


Unterstützende Therapie & Pflege zu Hause

  • Regelmäßige Entwurmung
    entsprechend Risiko (siehe Abschnitt Prophylaxe).

  • Hygiene in der Umgebung: regelmäßige Reinigung, Kotentsorgung, ggf. Floh- und Nagetierkontrolle im Haushalt.
    parasitenportal.de

  • Gute Ernährung
    zur Unterstützung des Immunsystems und der Regeneration der Katze.

  • Beobachtung nach der Behandlung:
    erneut Kotkontrolle, ggf. Nachbehandlung.

Ist eine Operation erforderlich?

In der Regel nicht – die Behandlung erfolgt medikamentös. Nur in Ausnahmefällen (z. B. Komplikationen wie Darmverschluss) könnte eine Operation nötig sein.

Behandlungs- und Therapiedauer

  • Der Zeitpunkt und Umfang hängen vom Befall und Zustand der Katze ab.
    In vielen Fällen genügt eine bis zwei Behandlungen mit anschließendem Monitoring.

  • Bei hohem Risiko oder starker Belastung kann eine regelmäßige Entwurmung
    (z. B. vierteljährlich) sinnvoll sein.
    barmenia.de

Kosten der Behandlung

  • Kosten variieren stark:
    von einer Routine-Wurmkur bis hin zu umfangreicher Diagnostik bei Komplikationen.

  • Ob Ratenzahlung möglich ist,
    hängt von der Praxis ab – einfach nachfragen.

  • Eine Tierkrankenversicherung kann sinnvoll sein:
    wenn Ihre Katze Freigänger ist, mehrere Tiere hält oder ein erhöhtes Risiko besteht.

 


Prognose und Verlauf der Erkrankung

  • Bei frühzeitiger Diagnose und Behandlung
    sind die Heilungschancen sehr gut.

  • Ohne Behandlung oder bei hohem Befall können Folgen auftreten:
    Nährstoffmangel, Wachstumsschäden bei jungen Katzen, chronische Befallssituationen.
    Wikipedia

  • Langzeitfolgen bei entsprechender Behandlung in der Regel gering;
    wichtig ist aber die regelmäßige Kontrolle und Entwurmung.

  • Ob sich eine Versicherung „lohnt“:
    Ja, wenn Kostenrisiko vorhanden ist (Freigang, mehrere Tiere, hohes Risiko). Andernfalls gut abwägen.

 


Check-Liste für Katzenhalterinnen und Katzenhalter (Symptome-Check)

☐ Sichtbare Wurmsegmente (kleine weiße oder gelbliche Stückchen) im Kot oder an der Analregion
☐ Häufiges oder intensives Lecken bzw. Kratzen am Hinterteil oder Analbereich
☐ Auffälliger Kot: weich, häufig oder mit Schleim/Blut
☐ Stumpfes Fell, Haarausfall oder Gewichtsverlust
☐ „Wurmbauch“ (aufgeblähter Bauch) bei Jungkatzen
☐ Katze ist Freigänger oder hatte Kontakt zu Nagetieren oder Flöhen
☐ Es wurde längere Zeit keine Entwurmung durchgeführt
☐ Katze lebt mit anderen Tieren zusammen und ein Tier zeigt ähnliche Symptome
☐ Ihr Sandkasten/Gartenbereich oder die Umgebung ist potenziell durch Katzenkot kontaminiert
☐ Mensch im Haushalt (insbesondere Kind) zeigt Allergien oder Unwohlsein und eine Katze mit möglichen Würmern lebt im Haushalt

Wenn Sie mehrere Kästchen angekreuzt haben, ist eine Kontrolle durch eine Tierärztin oder einen Tierarzt dringend empfohlen.

 


Ernährung und Diät

  • Empfehlenswert:
    Eine hochwertige Katzennahrung, reich an Proteinen, mit guter Verdaulichkeit und ohne übermäßige Füllstoffe – so wird das Immunsystem gestärkt.

  • Vermeiden Sie übermäßige Füllstoffe, minderwertige Zutaten oder rohes Fleisch,
    das nicht gut durchgekocht wurde (da Zwischenwirte bei Bandwürmern z. B. Nagetiere oder Flöhe sein können).
    ANIMIGO DE

  • Bei Kitten oder Katzen mit starkem Befall kann eine speziell abgestimmte Diätnahrung sinnvoll sein –
    hierzu Rücksprache mit Tierärztin oder Tierarzt.

  • Achten Sie auf regelmäßige Fütterung, ausreichende Wasseraufnahme und Stress­freiheit,
    damit die Katze gesund bleibt und Parasiten weniger Angriffspunkte finden.

 


Vorbeugung (Prophylaxe)

  • Regelmäßige Entwurmung:
    Je nach Risiko (z. B. Freigänger vs. Wohnungskatze) mindestens 1–4 Mal jährlich
    oder gemäß Empfehlung der Tierärztin/des Tierarztes.
    barmenia.de

  • Floh- und Nagetierkontrolle:
    Da Bandwürmer z. B. von Flöhen übertragen werden und Katzen Nagetiere fressen können, ist hier Prävention wichtig.
    petsdeli.de

  • Hygiene im Haushalt und Außenbereich:
    Katzenkot regelmäßig entsorgen, Sandkästen decken, Gartenbereiche sauber halten.
    Wikipedia

  • Kein ungekochtes Fleisch oder Fisch ohne Prüfung –
    insbesondere bei Katzen mit Freigang.

  • Gesundheitschecks bei regelmäßigen Tierarztbesuchen:
    Kotkontrollen einplanen, besonders bei Jungtieren oder Katzen mit Freigang.

  • Bei Auslandsaufenthalten/Reisen:
    Informieren Sie sich über Parasitenrisiken vor Ort und sprechen Sie Vorsorgemaßnahmen mit Ihrer Tierärztin/Ihrem Tierarzt ab.


Übersicht über aktuelle Therapien und deren Einsatzmöglichkeiten in Deutschland/Europa

  • Anthelminthika:
    In Deutschland zugelassene Wurm-Medikamente gegen Spul-, Haken- und Bandwürmer.

  • Kombinationstherapie bei Katzen mit mehreren Parasitenarten möglich –
    Diagnose durch Tierärztin/Tierarzt.

  • Umgebungstherapie (Kotentsorgung, Floh- und Nagetierkontrolle)
    ergänzend zur Tierbehandlung.

  • Keine „Impfung gegen Würmer“ verfügbar –
    Prävention durch Entwurmung & Hygienemaßnahmen.

  • Europäische Richtlinien (z. B. durch ESCCAP) geben Empfehlungen
    zur Häufigkeit und Art der Entwurmung je nach Risiko.
    ESCCAP Schweiz

 


Formular mit Fragen, das Sie der Tierärztin / dem Tierarzt vorlegen können

  1. Welche Wurmart(en) könnte meine Katze haben bzw. wie wahrscheinlich ist ein Befall?
  2. Welches Entwurmungsmittel empfehlen Sie – Wirkstoff, Form, Dosierung, Häufigkeit?
  3. Muss ich andere Tiere im Haushalt gleichzeitig behandeln lassen?
  4. Welche Hygienemaßnahmen empfehlen Sie konkret für Wohnung, Garten, Katzentoilette?
  5. Wie häufig sollten Kotproben kontrolliert werden?
  6. Welche Ernährung/Diät empfehlen Sie zur Unterstützung meiner Katze?
  7. Wann sollte die nächste Entwurmung stattfinden bzw. welche Frequenz ist bei meiner Katze nötig?
  8. Welche Anzeichen deuten auf eine Komplikation (z. B. Organbeteiligung, schwerer Befall)?
  9. Können Menschen im Haushalt durch die Würmer gefährdet sein und was ist zu beachten?
  10. Welche Kosten sind zu erwarten und gibt es Möglichkeiten zur Absicherung (z. B. Versicherung)?

 


Rechtliche Lage in Deutschland und EU, Auslandsreisen (z. B. USA)

Region / ThemaRegelung für Katzenhalterinnen / -halterHinweise
Deutschland (DE) Tierarzneimittel zur Entwurmung sind verschreibungspflichtig oder bedürfen tierärztlicher Beratung.

Eigenmedikation ohne Rücksprache nicht empfohlen.
Europäische Union (EU) Harmonisierung der Zulassung von Tierarzneimitteln; Vorschriften können je Land variieren.

Beim Import oder Erwerb aus dem Ausland auf EU-Zulassung achten.
Auslandsreisen (z. B. USA) Bei Einreise in viele Länder sind Gesundheitsnachweise und Parasiten-Prophylaxe empfehlenswert.

Vor Reise Parasitenrisiko klären und ggf. Entwurmung dokumentieren.
Tierhalterverantwortung in DE/EU/USA Halterin/Halter ist verantwortlich für Gesundheit und Parasitenvorsorge des Tieres.

Vernachlässigung kann tierschutz- oder haftungsrechtliche Folgen haben.

 


Hinweis zur Übersetzung englischer Fachseiten

Wenn Sie englischsprachige Quellen nutzen möchten:

  • Im Browser (z. B. Google Chrome) mit Rechtsklick auf die Seite → „Übersetzen in Deutsch“ auswählen.
  • Alternativ im Kontextmenü (drei Punkte) → „Übersetzen“ oder über den Übersetzungs-Button in der Adressleiste.
    So können Sie englische Fachtexte verständlich auf Deutsch lesen und besser nutzen.

Seriöse Quellangaben

Deutsche Quellen:

  • „Bandwürmer bei Katzen: Wurmbefall erkennen & behandeln“ – URL:
    https://www.petolo.de/ratgeber/katzen/bandwurm-katze/
    petolo.de

  • „Würmer bei Katzen: Verbreitung, Symptome, Therapie“ – URL:
    https://parasitenportal.de/katze/wuermer/
    parasitenportal.de

  • „Spulwürmer bei der Katze: Erkennung und Behandlung“ – URL:
    https://www.drsam.de/symptome/spulwurm-katze
    drsam.de

  • „Wie Sie einen Wurmbefall erkennen und Ihre Katze schützen“ (Barmenia) – URL: https://www.barmenia.de/deu/bde_privat/bde_ratgeber/bde_tiere/bde_katze/wuermer-bei-katzen.xhtml
    barmenia.de

  • „Endoparasiten bei Katzen – Spul-, Bandwürmer“ – URL:
    https://www.bio-tierkost.de/ratgeber/endoparasiten-bei-katzen
    Bio-Tierkost

Internationale Quellen:

  • „Wurminfektionen der Katze“ (Wikipedia) – URL:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Wurminfektionen_der_Katze
    Wikipedia

  • „Wie man Bandwürmer bei Katzen behandelt“ – URL:
    https://www.animigo.de/blogs/katzen/wie-man-bandwurmer-bei-katzen-behandelt
    ANIMIGO DE
Details
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Conjunctivitis (Bindehautentzündung)

Dieser Beitrag richtet sich an Sie als Halterin oder Halter einer Katze – insbesondere, wenn Sie keine medizinische Ausbildung haben –, und möchte Sie informieren und dazu befähigen, verantwortungsvoll zu handeln: von der Haltung über Impfungen bis zur Vorsorge und Pflege.
Der Artikel hilft Ihnen zu verstehen, was diese Krankheit Konjunktivitis (Bindehautentzündung) bei Ihrer Katze bedeuten kann, wie Sie sie bestmöglich versorgen und schützen – ohne Tiermediziner sein zu müssen.
Wir informieren Sie auch, ob diese Krankheit ansteckend ist.

Wir hoffen, dieser Beitrag hilft Ihnen als Halterin oder Halter Ihrer Katze, die Krankheit, die Ihre Katze befallen hat, besser zu verstehen

Krankheitsbild - Endoparasiten

Die Erkrankung heißt „Konjunktivitis“ (lateinisch Conjunctivitis) bzw. im Deutschen „Bindehautentzündung“.
Wikipedia

Bei Katzen bezeichnet sie eine Entzündung der Schleimhaut (Bindehaut, „Conjunctiva“) des Auges –
also jener Membran, die den sichtbaren weißen Teil des Augapfels sowie die Innenseite der Augenlider bedeckt.
Tierklinik Rostock

 


Erreger und Verursacher

Die Ursachen lassen sich grob in zwei Gruppen einteilen:

  • Infektiöse Ursachen:
    Viren (z. B. das Katzenschnupfen-Komplex mit z. B. Felines Herpesvirus 1, Bakterien wie Chlamydophila felis) können Konjunktivitis auslösen.
    Zooplus

  • Nicht-infektiöse Ursachen:
    Reizungen durch Fremdkörper (z. B. Sand, Haare), Zugluft, Allergien, Verletzungen, Lidfehlstellungen.
    petolo.de

 


Welche Katzen können betroffen sein

Grundsätzlich kann jede Hauskatze betroffen sein – egal ob Wohnungskatze oder Freigängerin/-gänger. Besonders gefährdet sind:

  • Jungkatzen oder geschwächte Katzen
    mit vielfacher Erregerexposition

  • Katzen mit Mehrtierhaltung
    oder Tierheim-Haltung

  • Katzen mit Freigang, womit zusätzliche Risiken
    (Fremdkörper, Umweltreize, andere Tiere) bestehen

  • Katzen ohne ausreichenden Impf- oder Vorsorgestatus,
    insbesondere hinsichtlich der Erreger des Katzenschnupfens

 


Symptome

Frühanzeichen

  • Vermehrtes Blinzeln oder häufiges Schließen eines Auges.
    Tierklinik Rostock

  • Tränendes Auge, vermehrter heller Augenausfluss.
    Zooplus

  • Leicht gerötetes Auge oder Lidbereich,
    Katze reibt sich das Auge oder fährt sich mit der Pfote darüber.
    drsam.de

Fortgeschrittene Symptome

  • Ausfluss wird schleimig-zäh oder sogar eitrig.
    Helvetia

  • Deutliche Lid-/Augenschwellung, Augenlider wirken geschlossen oder stark verklebt.
    Zooplus

  • Lichtempfindlichkeit: Katze meidet helles Licht oder kneift die Augen zusammen.
    Helvetia+1

Spezifische Symptome

  • Beim Einsatz bei infektiöser Ursache oft weitere Symptome wie Nasenausfluss, Niesen, Fieber
    (im Rahmen des Katzenschnupfen-Komplexes).
    Zooplus

  • Bei Fremdkörpern oder Verletzungen:
    plötzliches Auf-/Zukneifen des Auges, starkes Reiben.

 


Ist die Erkrankung für Menschen gefährlich? Übertragung und Ansteckungsgefahr (Zoonose)

  • Eine Ansteckung von Mensch zu Katze oder Katze zu Mensch ist selten,
    aber je nach Erreger nicht ausgeschlossen (z. B. Chlamydophila felis).
    Wikipedia

  • Wichtiger:
    Eine infektiöse Konjunktivitis bei Katzen kann auf andere Katzen übertragbar sein – z. B. im Tierheim- oder Mehrkatzenhaushalt.
    Zooplus

  • Hygienemaßnahmen sind sinnvoll
    (Händewaschen, getrennte Nutzung von Hilfsmitteln etc.).

 


Was macht der Tierarzt?

Diagnose – Muss eine Tierärztin oder ein Tierarzt hinzugezogen werden?

Ja – eine fachgerechte Diagnose ist sehr empfehlenswert, um Ursache, Ausmaß und geeignete Therapie zu bestimmen. Tierklinik Rostock+1

Das macht die Tierärztin / der Tierarzt

  • Anamnese:
    Zeitraum der Symptome, Wohnung vs. Freigang,
    mögliche Umwelt- oder Fremdkörper-Exposition, Impf- und Gesundheitsstatus.

  • Klinische Untersuchung:
    Begutachtung des Auges inkl. Lid, Bindehaut, Augenausfluss, Untersuchung auf Fremdkörper oder Verletzungen.
    FRAG DEN TIERARZT

  • Spezialuntersuchungen:
    • Augenspülung bzw. Fluoreszein-Test zur Erkennung von Hornhautverletzungen.
      Zooplus

    • Abstrich bzw. Tupfer aus dem Auge oder Bindehaut zur Erregertypisierung (z. B. Viren, Bakterien) –
      besonders bei wiederkehrenden/chronischen Fällen.
      tierklinik-stp.at

    • Bei Verdacht auf tiefere Augenbeteiligung oder komplizierten Verlauf ggf. weiterführende Diagnostik
      (z. B. Ultraschall, evtl. Überweisung an Augen­spezialistin/-spezialist).

  • Differenzialdiagnose:
    Ausschluss von Fremdkörpern, Lidfehlstellungen (z. B. Entropium), Tumoren, systemischen Erkrankungen die Auge betreffen.
    tiermedizinportal.de

 


Behandlung und Therapie

Behandlungsziele

  • Linderung der Beschwerden
    (Rötung, Ausfluss, Lichtempfindlichkeit)

  • Beseitigung der Ursache
    (Erreger oder Reizfaktor)

  • Verhinderung von Komplikationen
    (z. B. Hornhaut­entzündung, Augenverlust)

  • Schutz weiterer Katzen im Haushalt
    vor Ansteckung (bei infektiöser Ursache)

Medikamente & Legalität & Bezugswege

  • In vielen Fällen werden Augentropfen oder Augensalben verschrieben –
    mit Antibiotika bei bakterieller Ursache, ggf. antivirale oder entzündungshemmende Mittel.
    Zooplus

  • Bezugsweg:
    über Tierärztin / Tierarzt, da Augenmedikamente speziell sind – eigenmächtige Anwendung nicht empfehlenswert.

  • Risiken:
    Falsche Tropfen/Salben oder unvollständige Behandlung können Komplikationen begünstigen.

 


Unterstützende Therapie & Pflege zu Hause

  • Regelmäßige Reinigung des Augenausflusses mit steriler Kochsalzlösung
    oder vom Tierarzt empfohlenem Tropf-/Lösungs­mittel.
    Helvetia

  • Augenbereich vor Zugluft,
    Staub, starken Lichtquellen schützen.

  • Isolierung anderer Katzen im Haushalt bei infektiöser Ursache
    bzw. sofortige Hygienemaßnahmen (z. B. getrennte Napf/Augenpflege).

  • Ruhe & Stress­armut für die Katze –
    eine Entzündung im Auge ist meist unangenehm.

Ist eine Operation erforderlich?

  • In den meisten Fällen nicht, da eine Konjunktivitis medikamentös und unterstützend zu Hause behandelbar ist.
  • Eine OP kann notwendig werden bei sekundären Komplikationen (z. B. Hornhautgeschwür, Lidfehlstellung, Fremdkörper im Auge) – dann erfolgt das über die Tierärztin/den Tierarzt oder Augen­spezialistin/-spezialist.

Behandlungs- und Therapiedauer

  • Leichte Ursachen unter optimaler Behandlung können sich in wenigen Tagen verbessern.
    FRAG DEN TIERARZT

  • Bei komplexeren oder chronischen Ursachen
    kann die Behandlung über mehrere Wochen gehen und eine Nachkontrolle erforderlich sein.

Kosten der Behandlung

  • Kosten variieren je nach Umfang (Anamnese, Untersuchungen, Medikamente, evtl. Spezialbehandlung).
    petolo.de

  • Ob Ratenzahlung möglich ist,
    hängt von der Tierarztpraxis ab – erkundigen Sie sich direkt.

  • Eine Katzenkrankenversicherung kann sinnvoll sein –
    siehe Abschnitt „Prognose & Versicherung“.

 


Prognose und Verlauf der Erkrankung

  • Bei frühzeitiger und passender Behandlung
    ist die Prognose gut.
    tiermedizinportal.de

  • Ohne oder verspätete Behandlung kann eine Konjunktivitis zu Komplikationen führen,
    z. B. Hornhautschäden oder Sehverlust.
    Tierklinik Rostock

  • Langzeitfolgen sind selten bei korrekter Therapie,
    aber möglich bei chronischem Verlauf oder bei Jungkatzen mit Infektion durch Herpes/Viren.
    santevet.de

  • Eine Versicherung kann sich lohnen,
    insbesondere wenn Ihre Katze Freigängerin/-gänger ist oder Sie mehrere Tiere halten.

 


Check-Liste für Katzenhalterinnen und Katzenhalter (Symptome-Check)

Bitte kreuzen Sie an, wenn zutreffend:
☐ Ihre Katze hat gerötete oder geschwollene Augenlider
☐ Ihre Katze reibt sich vermehrt die Augen oder fährt sich mit der Pfote über das Auge
☐ Ihre Katze zeigt vermehrten Augenausfluss (klar, schleimig oder eitrig)
☐ Ihre Katze meidet helles Licht oder kneift das Auge zusammen
☐ Ein oder beide Augen wirken verklebt oder verklebt nach Schlaf-/Ruheperiode
☐ Ihre Katze zeigt zusätzlich Symptome wie Niesen, Nasenausfluss oder Fieber
☐ Ihre Katze war kürzlich Freigängerin/-gängerin oder hatte Kontakt zu anderen Katzen
☐ Ihre Katze hat eine bekannte Augenverletzung, Fremdkörper im Auge oder Lidfehlstellung
☐ Die Symptome halten länger als 24–48 Stunden an oder verschlimmern sich
☐ Mehrere Katzen im Haushalt zeigen ähnliche Anzeichen

Wenn mehrere Kästchen zutreffen, empfiehlt sich sofortiger Besuch bei der Tierärztin oder dem Tierarzt.

 


Ernährung und Diät

  • Eine ausgewogene, hochwertige Katzennahrung unterstützt das Immunsystem –
    insbesondere bei infektiöser Ursache kann dies hilfreich sein.

  • Vermeiden Sie extreme Futterumstellungen während einer akuten Erkrankung,
    sofern nicht anders von der Tierärztin oder dem Tierarzt empfohlen.

  • Achten Sie darauf, dass Ihre Katze ausreichend trinkt –
    bei Augenproblemen kann das Fressen/Trinken beeinträchtigt sein.

  • Bei zusätzlicher Erkrankung (z. B. Katzenschnupfen) kann eine diätetische Unterstützung sinnvoll sein –
    hierzu Rücksprache mit Tierärztin/Tierarzt.

 


Vorbeugung (Prophylaxe)

  • Regelmäßige Augeninspektion:
    kontrollieren Sie wöchentlich die Augen Ihrer Katze auf Rötung, Ausfluss oder Schwellung.

  • Gute Hygiene: Sauberhalten des Schlafplatzes, Katzenzubehör reinigen,
    Zugluft sowie starke Staub­/Lichtbelastung vermeiden.

  • Impfungen: Ein umfassender Impfstatus schützt
    z. B. vor Erregern des Katzenschnupfens, die Konjunktivitis begünstigen können.

  • Achtung bei Freigängerinnen/-gängern:
    Kontakt mit verletzlichen Augen (Kämpfe, Fremdkörper, Staub) vermeiden.

  • Bei mehreren Katzen im Haushalt:
    Erkrankte Katze isolieren bis Diagnostik erfolgt und Therapie begonnen wurde,
    um Übertragung zu vermeiden (bei infektiöser Ursache).

 


Übersicht über aktuelle Therapien und deren Einsatzmöglichkeiten in Deutschland/Europa

  • Lokale Therapie mit Augentropfen/Salben
    (Antibiotika, ggf. antivirale Mittel) – je nach Ursache.
    go4vet.com

  • Reinigung und unterstützende Pflege zu Hause
    (Augenspülung, Pflege der Umgebung).

  • Spezialbehandlungen bei Fremdkörpern, Lidfehlstellungen oder Hornhautschäden –
    ggf. Überweisung an ophthalmologische Klinik.

  • In Deutschland/Europa sind diese Therapien gängige tierärztliche Verfahren;
    eine Impfung gegen Konjunktivitis als eigenes Krankheitsbild existiert nicht –
    die Impfung richtet sich auf zugrundeliegende Erreger (z. B. Katzenschnupfen).

 


Formular mit Fragen, das Sie der Tierärztin / dem Tierarzt vorlegen können

  1. Was ist nach Ihrer Einschätzung die Ursache der Augenentzündung meiner Katze (z. B. virale, bakterielle, Fremdkörper, Allergie)?
  2. Welche Untersuchungen empfehlen Sie (z. B. Augenspülung, Fluoreszein-Test, Abstrich, Labor)?
  3. Welche Behandlung schlagen Sie vor (Medikamente, Tropfen/Salbe, Dauer der Anwendung)?
  4. Ist eine Isolation der Katze oder besondere Hygienemaßnahmen im Haushalt nötig?
  5. Besteht ein Risiko für andere Katzen oder Menschen im Haushalt?
  6. Welche Pflegemaßnahmen zu Hause sind erforderlich (z. B. Reinigung, Umgebungsschutz, Schlafplatz)?
  7. Wie lange dauert die Behandlung, und wann ist eine Kontrolluntersuchung sinnvoll?
  8. Welche Kosten sind zu erwarten, und gibt es Möglichkeiten zur Zahlungsvereinbarung?
  9. Welche Vorbeugemaßnahmen empfehlen Sie künftig (Impfungen, Umgebung, Freigang)?
  10. Wann sollte ich sofort erneut mit der Katze kommen (z. B. Verschlechterung, kein Fortschritt, Ausbreitung)?

 


Rechtliche Lage in Deutschland und EU, Auslandsreisen (z. B. USA)

Region / ThemaRegelung für Katzenhalterinnen/-halterHinweise
Deutschland (DE) Tierärztliche Behandlung und Arzneimittel unterliegen lokalen Gesetzen und Zulassungspflichten.

Eigenmedikation ohne tierärztliche Beratung ist riskant.
Europäische Union (EU) Harmonisierte Zulassung von Tierarzneimitteln; zusätzliche Vorschriften je Land möglich.

Bei Import von Medikamenten aus dem Ausland auf EU-Zulassung achten.
Auslandsreisen (z. B. USA) Für Einfuhr von Katzen oft Gesundheitsnachweise, Impfstatus, ggf. Quarantäne erforderlich.

Bei Augenproblemen sollte Tierarzt vor Reise konsultiert werden.
Tierhalterverantwortung in DE/EU/USA Halterinnen/Halter sind gesetzlich verantwortlich für das Wohl- und Gesundheits­management ihrer Tiere.

Vernachlässigung kann tierschutz- oder haftungsrechtliche Folgen haben.

 


Hinweis zur Übersetzung englischer Fachseiten

Wenn Sie englischsprachige Fachseiten nutzen möchten:

  • Im Browser (z. B. Google Chrome) mit Rechtsklick auf die Seite → „Übersetzen in Deutsch“ auswählen.
  • Alternativ im Kontextmenü (drei Punkte) → „Übersetzen“ oder über den Übersetzungs-Button in der Adressleiste.
    So können Sie englische Texte leicht verständlich auf Deutsch lesen.

Seriöse Quellangaben

Deutsche Quellen:

  • „Bindehautentzündung bei Katzen: So behandeln Sie Ihren Stubentiger“ – URL: https://www.helvetia.com/de/web/de/ratgeber/tiere/katzen/katzenversicherung/bindehautentzuendung-bei-der-katze-behandeln.html
    Helvetia

  • „Bindehautentzündung Katze | Tierklinik Rostock“ – URL:
    https://www.tierklinikrostock.de/bindehautentzuendung-katze/
    Tierklinik Rostock

  • „Bindehautentzündung bei Katzen: Symptome & Behandlung | Gothaer“ – URL:
    https://www.gothaer.de/ratgeber/freizeit-und-hobby/haustiere/bindehautentzuendung-katze/
    gothaer.de

  • „Bindehautentzündung bei Katzen erkennen & behandeln – Zooplus“ – URL:
    https://www.zooplus.de/magazin/katze/katzengesundheit-pflege/bindehautentzuendung
    Zooplus

  • „Bindehautentzündung bei der Katze: früh erkennen & behandeln“ – URL:
    https://www.petolo.de/ratgeber/katzen/bindehautentzuendung-katze/
    petolo.de

Internationale Quellen:

  • „Konjunktivitis (Wikipedia)“ – URL:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Konjunktivitis
    Wikipedia

  • „Chlamydophila felis“ (Wikipedia) – URL:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Chlamydophila_felis
    Wikipedia

 

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