aus Newsletter vom 03.05.26 von "Wildtierschutz Deutschland" <
Wildtierschutz Deutschland:
Unser Umgang mit Wolf, Wal und anderen Wildtieren ....
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📰 Pressemitteilung – 4. Mai 2026
Frühlingsfest mit Herz – und Sorgen um die Zukunft
Der Tierschutzverein Wülfrath hat am vergangenen Wochenende zu seinem Frühlingsfest eingeladen – und zahlreiche Besucherinnen und Besucher sind gekommen. Bei strahlendem Wetter wurde das Gelände zu einem Ort der Begegnung: Gespräche, Austausch und vor allem die gemeinsame Liebe zu Tieren standen im Mittelpunkt.
Neben Einblicken in die tägliche Tierschutzarbeit gab es die Möglichkeit, Tiere kennenzulernen, Fragen zu stellen und sich über wichtige Themen wie Kastration, Kennzeichnung und verantwortungsvolle Tierhaltung zu informieren. Für viele Gäste war es ein Tag voller positiver Eindrücke – und ein Zeichen dafür, wie wichtig lokale Tierschutzarbeit ist.
🐾 Engagement trifft auf Unsicherheit
Doch so gelungen das Fest auch war, so sehr wird die Arbeit des Vereins derzeit von einer ernsten Herausforderung überschattet:
Ein laufender Rechtsstreit um die Nutzung des Geländes sorgt für große Unsicherheit. Die Fläche, auf der ein Großteil der Tierschutzarbeit stattfindet, ist für den Verein von zentraler Bedeutung. Hier werden Tiere versorgt, untergebracht und auf ein neues Leben vorbereitet.
Ein Verlust oder eine Einschränkung der Nutzung hätte weitreichende Folgen – nicht nur für den Verein, sondern vor allem für die Tiere, die auf Hilfe angewiesen sind.
💔 Mehr als nur ein Standort
Das Gelände ist weit mehr als ein Ort:
Es ist Zuflucht. Übergang. Lebensretter.
Jede Voliere, jedes Gehege, jede Futterstelle steht für ein Tier, das sonst keine Chance gehabt hätte.
Ein möglicher Wegfall würde die ohnehin angespannte Situation im Tierschutz weiter verschärfen.
🧡 Zusammenhalt in schwierigen Zeiten
Trotz dieser Herausforderungen zeigt das Frühlingsfest eines ganz deutlich:
Die Unterstützung aus der Bevölkerung ist da.
Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, sich zu informieren, zu helfen und ihre Solidarität zu zeigen. Dieser Rückhalt gibt Kraft – gerade jetzt.
🌟 Blick nach vorn
Der Tierschutzverein Wülfrath setzt alles daran, eine Lösung zu finden und seine wichtige Arbeit fortzuführen.
Denn eines ist klar:
Die Tiere brauchen diesen Ort. Und sie brauchen Menschen, die sich für sie einsetzen.
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aus Google-News vom 05.05.2026
💔 Qualzucht - Wenn Tiere zur Last werden – und niemand hinsieht
Fast täglich wiederholt sich das gleiche Bild: Eine Katze wird gefunden. Kein Chip. Kein Zuhause, das sich ermitteln lässt. Abgegeben von aufmerksamen Menschen oder gebracht von der Feuerwehr. Und sie ist nicht allein.Mit Beginn der warmen Monate steigt die Zahl der Fundtiere spürbar an. Katzen, aber auch Kaninchen und Hunde landen im Tierheim – oft plötzlich, oft unerwartet, oft ungewollt. Doch besonders dramatisch ist die Situation bei den Katzen.
🐾 Am Limit – und darüber hinaus
Das Katzenhaus ist längst überfüllt.
Ursprünglich für 120 Tiere ausgelegt, wurden allein im vergangenen Jahr 382 Katzen aufgenommen. Und das nächste Jahr hat gerade erst begonnen. Jede einzelne von ihnen hat eine Geschichte. Viele warten – und warten. Denn Fundtiere dürfen nicht sofort vermittelt werden. Bis zu sechs Monate müssen sie bleiben, falls sich doch noch ein Besitzer meldet. Doch das passiert selten. Zu oft sind die Tiere nicht gechippt, nicht registriert – obwohl genau das vorgeschrieben ist. Zu oft sind sie nicht kastriert, was weiteres Leid verursacht, und zu oft bleibt am Ende nur das Tierheim, das einspringt, versorgt und die Kosten trägt.
😿 Besonders grausam: Wenn „süß“ Leiden bedeutet
Unter den vielen Katzen fallen einige besonders auf Schottische Faltohrkatzen. Auf den ersten Blick wirken sie niedlich – mit ihren kleinen, gefalteten Ohren.
Doch genau dieses Merkmal ist das Ergebnis einer Qualzucht.
Was viele nicht wissen: Der genetische Defekt betrifft nicht nur die Ohren.Er durchzieht den gesamten Körper.
- Gelenke verformen sich
- Bewegungen schmerzen
- selbst einfaches Laufen kann zur Qual werden
Viele dieser Katzen leben ihr ganzes Leben lang mit Schmerzen.Viele brauchen dauerhaft Medikamente. Und dennoch werden sie weiter gezüchtet. Weiter verkauft. Weiter gekauft.
😔 Wenn Wissen zu spät kommt
Manche Halter erfahren erst beim Tierarzt, was ihr Tier wirklich durchmacht. Dass hinter dem „süßen“ Aussehen ein Leben voller Schmerzen steckt. Für einige ist das ein Schock. Manche entscheiden sich dann, ihr Tier abzugeben – weil sie mit dieser Wahrheit nicht umgehen können. Zurück bleibt eine Katze und ein System, das sie auffängt.
🧡 Was jetzt zählt
Jede dieser Katzen braucht Hilfe. Zeit. Pflege. Aufmerksamkeit. Und vor allem: Menschen, die hinsehen. Die Verantwortung übernehmen. Die verstehen, dass ein Tier kein Trend ist.
👉 Bitte denkt daran:
- Lasst eure Tiere kastrieren
- Kennzeichnet sie mit Chip und Registrierung
- Unterstützt keine Qualzuchten
- Und: Schaut nicht weg
Denn jedes Tier, das im Tierheim landet, hat einmal jemandem gehört.
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aus Google News vom 22.04.26
Unsichtbares Gift –
wenn Zigarettenrauch Katzen das Leben kostet
Was diesen beiden Katzen widerfahren ist, geht unter die Haut.
Flöckchen und Mimi wurden aus einem Haushalt gerettet, in dem sie unter unvorstellbaren Bedingungen leben mussten: Schmutz, Vernachlässigung – und ständig Zigarettenrauch. Was viele unterschätzen: Für Tiere ist das kein „bisschen Rauch“. Es ist ein schleichendes Gift.
Ein langsamer, qualvoller Tod
Als Flöckchen in die Tierklinik kam, war es bereits zu spät. Ihr kleiner Körper war schwer geschädigt. Die Diagnose: Nikotinvergiftung.
Doch nicht durch aktives Einatmen – sondern über ihr eigenes Fell. Katzen reinigen sich ständig. Dabei nehmen sie die Giftstoffe auf, die sich im Rauch auf ihrem Fell ablagern. Was für uns unsichtbar ist, wird für sie zur tödlichen Falle.
Die Folgen sind erschütternd:
Schmerzhafte, tumorähnliche Wucherungen im Maul, die nicht mehr behandelbar sind. Ein Leben voller Leid – ohne Aussicht auf Heilung.
Auch Mimi hatte keine Chance
Flöckchens Schwester Mimi erlitt das gleiche Schicksal. Auch sie musste eingeschläfert werden. Zwei Leben – ausgelöscht durch etwas, das viele als harmlos abtun.
Rauchen gefährdet Tiere massiv
Was hier passiert ist, ist kein Einzelfall. Studien und Tierschutzorganisationen warnen seit Jahren:
- Giftstoffe aus Zigarettenrauch lagern sich im Fell ab
- Katzen nehmen sie beim Putzen direkt auf
- Das Risiko für Tumore im Maul steigt dramatisch
- Hunde entwickeln vermehrt Tumore in Nase oder Lunge
- Chronische Atemwegserkrankungen sind häufig – bei Katzen spricht man von Asthma
Tiere können sich nicht schützen – wir müssen es tun
Haustiere haben keine Wahl. Sie können den Raum nicht verlassen, sie können nicht sagen, dass es ihnen schadet. Sie sind uns ausgeliefert.
Unsere dringende Bitte:
Rauchen Sie nicht in der Nähe Ihrer Tiere.
Schaffen Sie eine rauchfreie Umgebung – für ihre Gesundheit, für ihr Leben.
Jede Zigarette in geschlossenen Räumen ist eine Belastung für die, die sich nicht wehren können.
Flöckchen und Mimi hatten keine Chance.
Ihre Tiere haben sie.
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aus Google News vom 28.4.26
Jeder Klick kann Leid bedeuten – warum wir jetzt handeln müssen
Der illegale Handel mit Welpen boomt im Internet. Hinter den süßen Bildern verbirgt sich jedoch oft eine grausame Realität: Monat für Monat werden zehntausende Hunde online angeboten – viele von ihnen viel zu jung, krank, geschwächt und ohne jede Chance auf ein gesundes Leben. Für die Tiere beginnt das Leid oft schon in den ersten Wochen – und endet nicht selten tödlich.
Zu früh getrennt, zu früh verkauft, zu oft verloren
Viele dieser Welpen werden bereits im Alter von nur sechs Wochen von ihrer Mutter getrennt. Sie kennen weder Geborgenheit noch eine gesunde Entwicklung. Was sie stattdessen erleben: Transport unter schlimmsten Bedingungen, Angst, Krankheit – und oft einen Kampf ums Überleben. Tierärzte berichten, dass es beinahe „normal“ geworden ist, dass aus solchen Transporten nicht alle Tiere lebend ankommen. Die, die überleben, sind häufig schwer krank.
Skrupellose Methoden der Händler
Mit emotionalem Druck werden Käufer zu schnellen Entscheidungen gedrängt: „Wenn du ihn nicht nimmst, wird er getötet.“ Solche Aussagen sind Teil perfider Verkaufsmaschen. Menschen glauben, ein Tier zu retten – und unterstützen dabei unwissentlich ein System, das genau dieses Leid immer weiter antreibt.
Neue EU-Regeln – ein Hoffnungsschimmer
Die Europäische Union will diesem grausamen Geschäft endlich Einhalt gebieten. Geplant sind strengere Vorschriften:
- Verbot von Qualzuchten, die Tiere bewusst krank machen
- Verbot von Inzucht zwischen nah verwandten Tieren
- Strengere Kontrollen für Tierimporte
- Pflicht zur Kennzeichnung von Hunden und Katzen durch Mikrochips
Diese Chips – kaum größer als ein Reiskorn – geben jedem Tier eine Identität. Sie machen Herkunft und Besitzer nachvollziehbar und können helfen, illegale Strukturen aufzudecken und Tiere wieder nach Hause zu bringen.
Doch Gesetze allein reichen nicht
So wichtig diese Maßnahmen sind – sie werden das Problem nicht vollständig lösen. Der illegale Handel findet oft im Verborgenen statt, nachts, über Grenzen hinweg. Ohne konsequente Kontrollen und vor allem ohne Aufklärung wird sich wenig ändern.
Woran Sie illegale Angebote erkennen können
- Kein Besuch beim Züchter möglich
- Übergabe auf Parkplätzen oder an Raststätten
- Elterntiere nicht zu sehen
- Ungewöhnlich hoher oder auffällig niedriger Preis
- Verkäufer plötzlich nicht mehr erreichbar
Wenn Zweifel bestehen: Finger weg. Jeder Kauf kann weiteres Leid finanzieren.
Die traurige Folge: überforderte Halter – verzweifelte Tiere
Viele Menschen wenden sich später an Tierheime, weil sie mit kranken oder verhaltensauffälligen Hunden überfordert sind. Die Tiere zahlen erneut den Preis – oft mit einem weiteren Ortswechsel, Stress und Unsicherheit.
Unsere klare Botschaft: Verantwortung statt Mitleidskauf
Bitte kaufen Sie keine Tiere aus dubiosen Internetangeboten. Unterstützen Sie stattdessen seriöse Züchter oder – noch besser – schenken Sie einem Tier aus dem Tierheim ein Zuhause.
Jedes Tier hat ein Recht auf Schutz, Würde und ein Leben ohne Leid.
Gemeinsam können wir verhindern, dass Profit wichtiger ist als Mitgefühl.
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