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103 Millionen tote Lachse in einem Jahr – und jetzt will Brüssel auch noch den Import von verletzten Fischen erleichtern? Die EU macht gemeinsame Sache mit der Lachsindustrie. Stoppen wir diesen Skandal – mit Ihrer Hilfe!
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| Hallo,
der Skandal ist größer als je zuvor: 103 Millionen Lachse sind allein im vergangenen Jahr in Norwegen vor ihrer Schlachtung verendet – ein neuer trauriger Rekord. [1] In den Zuchtkäfigen unter Wasser und an Land herrschen Bedingungen, die mit Tierwohl nichts zu tun haben: Enge, Dreck, Parasiten, Krankheiten, offene Wunden. Viele Tiere sterben langsam und qualvoll. [2]Und jetzt das: Statt strengere Regeln durchzusetzen, will die EU-Kommission offenbar auch noch die Einfuhr von kranken und verletzten Fischen erleichtern. [3]Verletzter Fisch darf aktuell nicht für den direkten Verzehr nach Europa exportiert werden – aus gutem Grund: Solche Tiere sind oft krank oder haben offene Wunden, ihre Haltung verstößt gegen grundlegende Tierschutzstandards. Doch auf Druck der Industrie wird in Brüssel nun an einer Aufweichung dieser Regeln gearbeitet. [4]Das ist eine neue Dimension des Skandals rund um den Qual-Lachs aus Norwegen.Mit unserer Recherche konnten wir das Thema letztes Jahr auf die Titelseiten bringen, die Katastrophe ist endlich in den Medien angekommen. [5] Ein erster Erfolg – aber jetzt müssen Taten folgen. Ob medienwirksame Enthüllungen, Vernetzung mit Aktivist:innen vor Ort, Gespräche mit Handelsketten bis hin zu rechtlichen Schritten: Nur mit Ihrer Unterstützung können wir die notwendigen finanziellen Mittel dafür aufbringen.
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Wir dürfen den Druck auf Industrie und Politik jetzt nicht abebben lassen. Wir bei foodwatch stehen bereit, um:
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mit neuen Recherchen Tierquälerei aufzudecken und Datengrundlagen zu schaffen, |
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mit Bildern aus den Fischfarmen die Supermärkte zu konfrontieren, |
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die Medien mit Fakten zu versorgen, |
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und mit gezieltem politischem Druck den Import von norwegischem Qual-Lachs zu stoppen!Doch all das kostet Geld: Unsere Arbeit endet nicht am Schreibtisch. Um politische Entscheidungen mitzugestalten, sind wir bei Anhörungen vor Ort. Dazu kommen wochenlange Recherchen, rechtliche Prüfungen, Öffentlichkeitsarbeit – all das müssen wir tun, damit wir mit unserer Botschaft durchdringen. Und das ist nur durch Menschen wie Sie möglich, die unsere Arbeit finanziell tragen.Bitte helfen Sie uns, diesen Skandal bekannt zu machen. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Fördermitgliedschaft!
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| Verendet und zertifiziert
Aber wem das noch nicht genug war: Verendete Lachse waren sogar für Lebensmittel bestimmt!In einem aktuellen Fall, den die norwegische Lebensmittelbehörde dokumentierte, wurden tonnenweise kranke, sterbende und bereits verendete Fische aus einem Zuchtkäfig an Bord eines Fangboots gepumpt – offenbar zur Weiterverarbeitung für den menschlichen Verzehr. [6]Und das in einer Farm, die sogar ein Nachhaltigkeitssiegel trug!Auch Massenausbrüche aus Zuchtanlagen sind keine Ausnahme mehr: Bei einem einzigen Ausbruch entkamen letztes Jahr zehntausende Zuchtlachse aus der MOWI-Anlage Dyrøy in die freie Natur. [7] Die Tiere – oft krank, genetisch verändert oder parasitenverseucht – vermischen sich mit Wildlachsen und bedrohen deren Bestand.Diese Industrie ist nicht nur eine Gefahr für Tiere – sie ist auch ein Risiko für unsere Umwelt und unsere Gesundheit.Aber noch haben Rewe, Edeka & Co. norwegischen Lachs im Regal. Noch ist die EU bereit, verletzten Fisch zu importieren. Noch läuft dieser Wahnsinn weiter.Das können wir gemeinsam ändern – bitte seien Sie jetzt dabei und setzen Sie mit einer Fördermitgliedschaft ein Zeichen.
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Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Engagement! Herzliche Grüße
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Annemarie Botzki Recherche und Kampagnen |
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P.S: 103 Millionen tote Lachse allein im Jahr 2024 – das entspricht 184 olympischen Schwimmbecken, randvoll mit verendeten Fischen. [8] Und als wäre das nicht schon grausam genug: 80 % der eingesetzten Putzerfische sterben ebenfalls. [4] Die norwegische Lachsindustrie ist verantwortlich für ein einzigartiges Massensterben. |
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