aus Newsletter vom 16.03.26 von "Anna und Hendrik | Der Schlachthof Prozess" <
Der Schlachthof Prozess
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aus Google-News vom 09.03.26
Qualzucht -
Die Niederlande handeln – Deutschland zögert
Wenn Tiere leiden müssen, weil Menschen bestimmte „Merkmale“ niedlich finden, läuft etwas grundlegend falsch.
Während andere Länder handeln, schaut Deutschland noch immer zu.
Seit Januar 2026 hat die Niederlande einen wichtigen Schritt im Tierschutz gemacht: Die Zucht, Haltung und Ausstellung von Faltohr- und Nacktkatzen ist dort verboten. Wer dagegen verstößt, muss mit Strafen rechnen.
Damit setzt das Land um, was in Deutschland seit Jahren gefordert wird: Tiere vor gezielt herbeigeführtem Leid zu schützen.
Doch in Deutschland bleibt vieles Theorie. Zwar gibt es Gesetze – doch in der Praxis verstecken sich Politik und Behörden oft hinter Einzelfallprüfungen, fehlenden Listen und Personalmangel.
Faltohrkatzen – ein Leben mit Schmerzen
Die typischen gefalteten Ohren wirken auf viele Menschen niedlich. Doch sie sind das sichtbare Zeichen eines schweren Gendefekts.
Dieser Defekt betrifft nicht nur die Ohren, sondern das gesamte Skelett der Katze. Viele Tiere leiden unter:
- chronischen Schmerzen
- Bewegungseinschränkungen
- Lahmheit
- schwerer Arthritis
Viele Tiere brauchen dauerhaft Schmerzmittel – Heilung gibt es nicht. Das bedeutet: Das Leiden ist bereits bei der Geburt vorprogrammiert.
Nacktkatzen – schutzlos und krankheitsanfällig
Auch Nacktkatzen leiden unter den Folgen gezielter Zucht. Ihnen fehlt nicht nur das Fell, das sie normalerweise schützt.
Häufig fehlen auch die Tasthaare – ein wichtiges Sinnesorgan für Katzen.
Die Folgen sind gravierend:
- Sonnenbrand und Hautkrebs
- Hautinfektionen und Pilzerkrankungen
- Probleme bei der Regulierung der Körpertemperatur
Was für manche Menschen exotisch aussieht, bedeutet für die Tiere ein Leben mit gesundheitlichen Risiken.
Gesetz vorhanden – Wirkung gering
Eigentlich soll das deutsche Tierschutzgesetz solche Qualzuchten verhindern.
Der sogenannte §11b des Tierschutzgesetzes verbietet Zuchtformen, die Tieren Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.
Doch in der Praxis bleibt dieser Paragraph oft wirkungslos.
Der Grund:
Es gibt keine klaren Listen mit verbotenen Rassen oder eindeutigen Qualzuchtmerkmalen. Ohne solche Regelungen sind konsequente Verbote kaum durchsetzbar.
Einzelfälle statt konsequenter Schutz
Zwar entscheiden Gerichte gelegentlich gegen einzelne Züchter.
Doch solche Urteile gelten immer nur für den konkreten Fall – nicht für die gesamte Rasse oder das problematische Zuchtmerkmal.
Das Ergebnis ist ein Flickenteppich aus Einzelentscheidungen, während das grundlegende Problem bestehen bleibt.
Hobbyzucht: eine kaum kontrollierte Grauzone
Besonders problematisch ist die sogenannte Hobbyzucht.
Wer weniger als fünf Würfe pro Jahr verkauft und weniger als fünf unkastrierte Katzen hält, gilt rechtlich nicht als gewerblicher Züchter. Eine Anmeldung ist oft nicht erforderlich.
Das bedeutet:
Viele Zuchten bleiben für Behörden unsichtbar.
Bei rund 15,9 Millionen Katzen in Deutschland und zahllosen Online-Verkaufsplattformen sind wirksame Kontrollen kaum möglich. Der ohnehin bestehende Personalmangel in den Veterinärämtern verschärft die Situation zusätzlich.
Das Ergebnis ist ein System, in dem Leiden entstehen kann – während der Handel mit Katzenwelpen im Internet weiter wächst.
Tiere sind keine Modeerscheinung
Kein Tier sollte leiden müssen, nur weil bestimmte äußere Merkmale gerade im Trend liegen.
Das Recht eines Tieres auf ein gesundes Leben muss wichtiger sein als jede Mode und jeder „niedliche“ Look.
Was jetzt gebraucht wird:
- klare Listen verbotener Qualzuchtmerkmale
- ein wirksames Tierschutzgesetz
- ausreichende Kontrollen
- spürbare Sanktionen für Verstöße
Die Niederlande zeigen, dass konsequenter Tierschutz möglich ist.
Jetzt ist es an der Zeit, dass auch Deutschland Verantwortung übernimmt – damit kein Tier mehr für menschliche Vorlieben leiden muss
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aus Newsletter vom 13.03.26 von ANINOVA <
Aninova:
Videoüberwachung & Demo vor Schlachthof
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Frühjahr bringt Kittenflut:
Tierschutz bittet um schnelle Meldung trächtiger Katzen
Mit den ersten warmen Tagen beginnt die Hauptgeburtszeit freilebender Katzen. Was viele nicht wissen: Eine einzige unkastrierte Katze kann innerhalb weniger Jahre für
Hunderte Nachkommen sorgen. Für die Muttertiere bedeutet jede Trächtigkeit körperlichen Stress, für die Jungtiere beginnt das Leben oft mit Krankheit, Parasitenbefall und schlechten Überlebenschancen, weil ihre Mütter nicht ausreichend Futter für sich und ihren Nachwuchs finden.
Der Tierschutzverein Erkrath ruft daher dazu auf, in Wohngebieten, Gärten, Höfen oder auf Firmengeländen aufmerksam zu sein. Trächtige Katzen oder Muttertiere mit Kitten sollten möglichst frühzeitig gemeldet werden.
„Je früher wir eingreifen und die Tiere sichern können, desto besser sind die Chancen für Mutter und Nachwuchs“, erklärt Petra Svensson vom Tierschutzverein Erkrath. „In unserer Obhut erhalten die Tiere medizinische Versorgung, Schutz vor Infektionen und die Kitten können frühzeitig an den Menschen gewöhnt werden.“ Das erhöht ihre Vermittlungschancen erheblich und verhindert zukünftiges Tierleid, weil die Vermehrungsspirale durchbrochen werden kann.
Wichtig sei, nicht abzuwarten, bis die Jungtiere bereits selbstständig unterwegs sind. Eine rechtzeitige Sicherung möglichst noch der trächtigen Kätzin reduziert Gesundheitsrisiken während der Geburt und Aufzucht, und ermöglicht eine verantwortungsvolle Kastration der Muttertiere.
Wer eine offensichtlich trächtige Katze oder ein Muttertier mit Nachwuchs entdeckt, wird gebeten, den Fundort zeitnah zu melden, damit umgehend gemeinsam die notwendigen Schritte besprochen und eingeleitet werden können.
Telefonische oder Hinweise per e-mail nimmt der Tierschutzverein Erkrath entgegen: https://www.tierschutz-erkrath.de/ Telefon: 02104-4939811
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aus Newsletter vom 17.02.26 von Campact <
Petition: Alkoholwerbung verbieten
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