|
der Münchner Chris Gebhart ernährt sich vegan – besonders gern mag er pflanzliche Currywurst. Doch die darf bald nicht mehr so heißen. Das EU-Parlament will durchsetzen, dass nur noch Produkte aus Fleisch als Wurst oder Schnitzel bezeichnet werden dürfen. Der Fleisch-Lobby schmeckt das – es wäre ein klarer Marketing-Vorteil für sie. Doch was als Verbraucherschutz daherkommt, schädigt eine tier- und klimafreundliche Branche.
Noch können die EU-Staaten das Verbot stoppen. Es gibt Stimmen gegen die neue Regelung, sogar in der Union. Chris Gebhart hat nun eine Petition gestartet. Auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact, fordert er: Stoppt das Veggie-Verbot! Sei auch Du dabei.
|
|
|
|
|
|
|
Gestartet von: Chris Gebhart
Begriffe wie „Wurst“ gehören uns allen – nicht der Fleischlobby!
An: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) sowie die Fraktionsvorsitzenden im Bundestag
|
|
|
|
Verbote auf pflanzliche Ersatzprodukte stoppen!
Wir fordern Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) sowie die Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU und SPD auf, sich klar gegen ein EU-weites Verbot von Bezeichnungen wie „veganes Schnitzel“ oder „pflanzlicher Burger“ zu positionieren.
Deutschland muss sich auf europäischer Ebene für Wahlfreiheit, Verbrauchervertrauen und faire Wettbewerbsbedingungen einsetzen – und damit ein Zeichen für Zukunft, Klima und Innovation setzen!
Das Ende der „Soja-Wurst“ ist noch nicht besiegelt: Jetzt müssen sich die 27 EU-Staaten einigen. Die Bundesregierung hat bisher keine Position bezogen und genau das wollen wir ändern!
|
|
|
|
|
„Im EU-Parlament haben 355 Abgeordnete für eine entsprechende Gesetzesänderung gestimmt – 247 dagegen, 30 enthielten sich. Die Ja-Stimmen kamen vor allem von konservativen und liberalen Fraktionen, aber auch aus Teilen der sozialdemokratischen S&D Fraktion.
|
|
|
|
Warum dieses Verbot falsch ist
|
|
|
|
Klarheit statt Bevormundung:
|
|
|
|
Niemand glaubt, dass ‚vegane Wurst‘ aus Fleisch besteht oder ‚Hafermilch‘ aus einer Kuh kommt. Verbraucher*innen sind mündig und wissen, was sie kaufen. Schließlich hat sich auch noch niemand über ‚Scheuermilch‘, ‚Kabelsalat‘ oder ‚Fruchtfleisch‘ beschwert.
|
|
|
|
➝ Dieses Verbot hat mit Verbraucherschutz nichts zu tun – sondern mit Lobbyinteressen!
|
|
|
|
Klimaschutz braucht pflanzliche Alternativen:
|
|
|
|
Tierische Produkte verursachen ein Vielfaches an Treibhausgasen, Flächen- und Wasserverbrauch. Wer pflanzlich isst, schützt Klima und Umwelt – das sollte unterstützt, nicht behindert werden.
|
|
|
|
➝ Pflanzliche Alternativen sind ein zentraler Hebel für Klima- und Ressourcenschutz!
|
|
|
|
Innovation statt Rückschritt:
|
|
|
|
Junge Unternehmen entwickeln nachhaltige und schmackhafte Produkte, die eine zukunftsfähige Ernährung ermöglichen. Ein Namensverbot würde diese Innovationskraft ausbremsen und enorme wirtschaftliche Kosten verursachen. Allein 2024 wurden in Deutschland über 121.000 Tonnen Fleischersatzprodukte hergestellt – doppelt so viel wie 2019.
|
|
|
|
➝ Deutschland ist der größte Markt für pflanzliche Alternativen in Europa!
|
|
|
|
Faire Wahlfreiheit und gesellschaftliche Realität:
|
|
|
|
Immer mehr Menschen greifen bewusst zu pflanzlichen Produkten. Rund 41 Prozent der Bevölkerung leben flexitarisch, 8 Prozent vegetarisch und 2 Prozent vegan. Davon greifen fast 40 Prozent regelmäßig nach pflanzlichen Alternativen.
|
|
|
|
➝ Diese Produkte sind längst Teil unseres Alltags – sie zu benachteiligen ist rückwärtsgewandt und wirtschaftlich unsinnig!
|
|
|
|
Schluss mit absurden Sprachverboten! Lasst uns gemeinsam für Wahlfreiheit, Klimaschutz und Innovation auf dem Teller eintreten.
|
|
|
|
Sag Nein zu Namensverboten und Ja zu Vielfalt, Vernunft und Fairness auf dem Teller. Unterschreibe und teile diese Petition – für eine freie Sprache und eine nachhaltige Ernährungspolitik!
|
|
|
|
Diese Petition wurde auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact, gestartet. Es ist also keine Kampagne von Campact, aber wird durch WeAct-Campaigner*innen unterstützt. Da viele Campact-Aktive diese Petition unterstützen, möchten wir Dich mit dieser E-Mail gerne darauf hinweisen.
|
|
|
|
Vielen Dank und herzliche Grüße Dein Campact-Team
|
|
|
|