aus Newsletter vom 13.06.21 von "Deutsches Tierschutzbüro e.V." <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;

Dt. Tierschutzbüro: Kein Tier wird in so hoher Anzahl getötet wie Fische

 
 
Kein Tier wird in so hoher Anzahl getötet wie Fische. Hättest Du das gewusst? Schätzungen zufolge sterben jedes Jahr durchschnittlich bis zu 2,7 Billionen Fische und andere Meerestiere einen qualvollen Tod. Eine unfassbar hohe Zahl! Sie müssen qualvoll ersticken, werden brutal abgestochen oder erdrückt. Denn: Weltweit gibt es kaum Gesetze, die Fische vor grausamen Tötungsmethoden schützen. Bitte schau Dir dieses Video an!
Der industrielle Fischfang hat gigantische Ausmaße angenommen und dramatische Auswirkungen auf den Lebensraum Meer. Die Aufzucht und Mast von Fischen in sogenannten Aquakulturen löst dieses Problem nicht, da Fische in Aquakultur zumeist mit wildgefangenem Fisch gefüttert werden. Zudem wirft die Haltung von Fischen in diesen Massentierhaltungen unter Wasser tierschutzrelevante Fragen auf.weiterleitest.
Wir haben bekannte Fisch-verarbeitende Unternehmen wie FRoSTA, Iglo, Rügen Fisch und Deutsche See Fischmanufaktur gefragt: Wie kann man beim aktuellen Zustand der Meere noch ruhigen Gewissens Fisch essen? Immer wieder wurden wir dabei auf Nachhaltigkeitssiegel wie von MSC und ASC verwiesen. Doch bei diesen Siegeln handelt es sich in erster Linie um ein Werbeversprechen auf Kosten der Tiere. Die Überprüfbarkeit dieser Versprechen ist aufgrund mangelnder Kontrollen nicht möglich.
Du willst Dich nicht auf irgendwelche Siegel und Versprechen verlassen? Die nachhaltigste und beste Lösung, die Meere und ihre Bewohner zu schonen und zu schützen, ist, kein Fisch zu essen. Darüber hinaus kannst Du die Menschen in Deinem Umfeld über den Fischfang und seine dramatischen Auswirkungen aufklären - mit unseren neuen Flyern! In unserem Online-Shop kannst Du sie im 30er- oder im 100er-Pack bestellen, für einen kleinen Betrag, der die Druckkosten deckt.
ZUM ONLINE-SHOP
Danke, dass Du auch den Fischen Deine Stimme gibst!

Dein Team vom Deutschen Tierschutzbüro

PS: Fische sind die Tiere, die weltweit am meisten getötet und gegessen werden und gleichzeitig die vergessenen Tiere im Tierschutz. Du kannst auf ihr Leid aufmerksam machen, indem Du diese E-Mail weiterleitest oder teilst!

aus Newsletter vom 11.06.21 von "Wildtierschutz Deutschland e.V." <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;

Wildtierschutz Deutschland: Verbot der Fallenjagd in Hessen

Wildtierschutz Deutschland e.V. -  11. Juni 2021 - Webversion
 
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­ wer Fallen im Rahmen der Jagd einsetzt, quält Tiere. Gefangene Tiere leiden in Lebendfallen unter Stress und Angst oder werden – selbst bei sachgerechter Anwendung von Totschlagfallen – schwer verletzt. Grundsätzlich ist eine Selektion im Rahmen der Fallenjagd nicht möglich: wo der Fuchs reingeht, bleibt auch die Katze nicht außen vor. Wenn ein Tier in eine nicht für diese Art vorgesehene Falle gerät, die eben entweder „zu groß" oder „zu klein" ist, kann es zu Zerquetschungen oder zerschlagenen Knochen kommen und dies bei anhaltendem und vollständigem Bewusstsein des Tieres. Das trifft auch für Fälle zu, in denen ein Tier versucht, den Köder mit der Pfote abzuziehen.

Es gibt keinen vernünftigen Grund im Sinne des Tierschutzgesetzes, Fallen im Rahmen der Jagd zu verwenden. Deshalb setzt sich Wildtierschutz Deutschland dafür ein, dass die Fallenjagd abgeschafft wird.

Nachdem die Anwendung von Totschlagfallen bereits in Baden-Württemberg, Berlin, Nordrhein-Westfalen und im Saarland verboten ist, ist Wildtierschutz Deutschland nun zur Anhörung zu einer entsprechenden Gesetzesänderung in Hessen geladen. Wir gehen davon aus, dass zumindest die Totschlagfallen in Hessen schon bald der Vergangenheit angehören. Wir halten Sie dazu gerne auf dem Laufenden.
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In einem Kurpark am Tegernsee hatte ein zutraulicher, kleiner Fuchs die Aufmerksamkeit von Passanten und Anwohnern erregt. Nachdem jemand die Polizei gerufen hatte, kam relativ zügig der Bürgermeister mit einem ihm bekannten Jäger. Zwei (!) Schüsse aus der Langwaffe und das Füchslein war tot. 

Der Kurpark ist befriedetes Gebiet. Hier ruht die Jagd. Der Bürgermeister hat sich über den Verwaltungsweg hinweggesetzt und ohne behördliche Genehmigung und unseres Erachtens ohne zwingenden Grund einen jungen Fuchs erschießen lassen. Damit hat sich der Jäger möglicherweise der Jagdwilderei schuldig gemacht und der Bürgermeister der Anstiftung. Wir haben beide bei der Staatsanwaltschaft München angezeigt. Mehr Informationen dazu über unsere Facebook-Seite. 
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­ In Wehrheim in Hessen, wo wir eine Gruppe von Rehkitzrettern unterstützen, wurde in der letzten Woche ein Kitz bei der Mahd getötet - das obwohl der Landmaschinenfahrer darauf aufmerksam gemacht wurde, dass während seiner Mäharbeiten ein Reh aus der Wiese gesprungen ist und ihm vergeblich angeboten wurde, unverzüglich mit den Rehkitzrettern zu helfen. Auch in diesem Fall hat Wildtierschutz Deutschland Anzeige erstattet. 
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­ Wir bleiben für Sie am Ball, informieren und setzen uns für die Abschaffung der Hobbyjagd ein. Wenn Sie Fördermitglied werden oder uns mit einer Spende unterstützen, setzen wir die je nachdem wie Sie entscheiden für weitere Öffentlichkeitsarbeit oder für unsere Wildtierpflegestellen ein.

Herzliche Grüße ... und genießen Sie die ersten Sommertage!

Ihr Lovis Kauertz
Wildtierschutz Deutschland e.V.

P.S. Der Verein ist gemeinnützig und hat keine Personalkosten. Spenden können von der Steuer abgesetzt werden. 
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aus Newsletter vom 10..06.21 von "Christian Bock, SumOfUs" <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;

Tierschutz: EU-Parlament unterstützt Ende der Käfighaltung

Link, um diese Information auf twitter/facebook zu verbreiten: https://sven-giegold.de/tierschutz-parlament-ende-kaefighaltung/

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Interessierte, 

ein toller Tag für den Tierschutz in Europa! Das Europaparlament unterstützt mit einer überwältigenden Mehrheit die Forderungen der Europäischen Bürgerinitiative “Käfighaltung beenden / Stop the cage age”Heute10 Juni, stimmten 558 Abgeordnete für das Ende der Käfighaltung bei nur 37 Gegenstimmen und 85 Enthaltungen. 

Die Haltungsbedingungen in Deutschlands und Europas Tierindustrie sind in weiten Teilen unhaltbar. Es muss uns alle mit Scham und Wut erfüllen, dass fühlende Wesen unter solchen Bedingungen gehalten werden. Heute verbringen in der EU über 300 Millionen Tiere ihr ganzes oder einen Teil ihres Lebens in Käfigen. Dazu zählen Kaninchen (85% in Käfigen), Legehennen (50% in Käfigen), Schweine und viele weitere Tiere. Die Bedingungen, unter denen Tiere ihr oft sehr kurzes Leben verbringen, sind keine Tierhaltung, sondern schlicht und einfach Tierquälerei. Mehr als 1,6 Millionen Bürgerinnen und Bürger aus 18 Mitgliedsstaaten - darunter sehr viele aus Deutschland - unterzeichneten deshalb die Initiative zum Ende der Käfighaltung. Konkret fordert die Bürgerinitiative, organisiert von einem breiten Bündnis aus Tier- und Umweltschutzorganisationen, ein Verbot von Käfigen für Legehennen, Kaninchen, Junghennen, Masthähnchen, Legetieren, Wachteln, Enten und Gänsen, von Abferkelbuchten und Kastenhaltung von Sauen und Einzelboxen für Kälbern.

Für uns Grüne waren zwei Punkte im heutigen Beschluss des Europaparlaments besonders wichtig: Erstens, die Überarbeitung der völlig veralteten EU-Richtlinie zum Schutz landwirtschaftlicher Nutztiere. Zweitens, ein festes Datum für das Ende der KäfighaltungBeides konnten wir erreichen. Wir fordern die EU-Kommission auf, bestehende Gesetze zu überarbeiten, um bis spätestens 2027 das Ende der Käfighaltung in Europa einzuleiten. Das ist ein großer Erfolg für besseren Tierschutz in der EU! Denn die EU-Kommission hat bereits zugesagt, bis 2023 einen Gesetzesvorschlag vorzulegen. Dafür gibt das Europaparlament heute die Richtung vor - ganz im Sinne der europäischen Bürgerinitiative. 

Zusätzlich haben wir es geschafft, auch das Verbot der grausamen und unnötigen Zwangsfütterung von Enten und Gänsen zur Erzeugung von Stopfleber in dem heutigen Beschluss zu fordern. Damit wird eine weitere Form der Tierquälerei in Europa gestoppt. So haben die deutschen Europaabgeordneten über den Änderungsantrag, den wir gemeinsam mit den Linken gestellt haben, abgestimmt (gerne teilen!): https://twitter.com/sven_giegold/status/1402994599660978193?s=20

In den Verhandlungen im Landwirtschaftsausschuss mussten wir auch einige bittere Pillen schlucken. Dieser von konservativen Abgeordneten dominierte und für seine relativierenden Haltungen beim Tierschutz bekannte Ausschuss beschloss, dass in einigen Fällen die Käfighaltung mehr Vorteile als negative Auswirkungen für die Tiere haben kann. So soll die EU-Kommission vor einer Gesetzesänderung neue Studien zu möglichen negativen Folgen des Endes der Käfighaltung für Tiere und Landwirt*innen einholen. Das ist nicht unsere Position - wir stehen für das Ende der Käfighaltung ohne Ausnahmen. Leider wurden unsere entsprechenden Änderungsanträge von einer Mehrheit aus Christdemokrat*innen, Liberalen und Rechtskonservativen abgelehnt. Unser eigener Alternativantrag für einen Beschluss des Parlamentes - ohne bittere Pillen und ohne Anti-Tierschutz-Positionen - ist ebenfalls an dieser Blockademehrheit gescheitert.

Wir stimmen dennoch für den heutigen Bericht, denn das wichtigste Ziel - das Ende der Käfighaltung -  wurde beschlossen. Die Käfighaltung ist untragbar für Tierwohl, Klima und Gesundheitsschutz. Wir brauchen eine Agrarwende in der Massentierhaltung, Billigfleisch und Ausbeutung von Mensch und Tier keinen Platz mehr hat. Dafür war heute ein guter Tag. Aber wir machen weiter bis das Ende der Käfighaltung wirklich beschlossene Sache ist. 

Mit erfreuten europäischen Grüßen

Sven Giegold

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P.S.: Petition: “Rettet den Europäischen Green Deal” - Das Jahrhundertprojekt des Green Deals droht zu scheitern. Denn EU-Staaten und allen voran die deutsche Bundesregierung blockieren jede Ambition beim Klimaschutz. Aber noch haben wir gemeinsam die Chance den Green Deal zu retten. Helft mit Eurer Unterschrift und ladet andere dazu ein: www.change.org/save-the-green-deal

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Link zum Entwurf des beschlossenen Textes: https://www.europarl.europa.eu/doceo/document/B-9-2021-0296_DE.html


Unser Brief an die EU-Kommission zur Umsetzung der Forderungen der Europäischen Bürgerinitiative vom Oktober 2020: https://sven-giegold.de/wp-content/uploads/2020/12/MEP-letter-to-EU-Commission-on-End-the-Cage-Age-EU-Citizens-Initiative.pdf

aus Newsletter vom 04.06.21 von Menschen für Tierrechte" <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;

Sachsen-Anhalt: Tierschutz bei der Landtagswahl  / Borchert-Kommission in der Kritik

Besuchen Sie hier die Webversion.
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­ Newsletter Nr. 09/21 vom 04. Juni 2021 ­
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­ Inhalt
  • Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt: So stehen die Parteien zum Tierschutz
  • Nachsehen: Podiumsdiskussion: Wir haben die Wahl – Tiere nicht.
  • Ausstieg aus dem Tierversuch: Nicht locker lassen!
  • Bundestagswahl: Forderungen für eine Agrar- und Ernährungswende
  • Neue Gemeinschaftskampagne: „Rewe-Qualfleisch? Ohne mich!“
  • Tierschutzorganisationen kritisieren Borchert-Kommission
  • Skandalös: Gericht erlaubt Transport nach Marokko
  • Hackerangriff legt weltgrößten Fleischkonzern lahm
  • Agrarausschuss für ein Ende der Käfighaltung
  • Medien-Tipps
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Liebe Leserinnen und Leser,
am Sonntag wählt Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag. Die Sichtung der Wahlprogramme der bisher am stärksten im Parlament vertretenen Parteien ergibt, dass die meisten Parteien kein Tierschutzkonzept haben. Zwar wollen einige den Ausbau der ökologischen Landwirtschaft fördern, an die wichtige Umstellung der menschlichen Ernährung auf pflanzliche Eiweißträger traut sich jedoch leider keine der etablierten Parteien heran. In Anbetracht der Tatsache, dass Wissenschaftler wegen der akuten Bedrohung durch Klimawandel, Artensterben und der Zerstörung von Ökosystemen den „planetaren Notstand“ ausrufen, sind die Programme der Parteien in Sachsen-Anhalt verstörend unambitioniert.
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Fern von ländlicher Idylle: Die Programme der Parteien in Sachsen-Anhalt sind in Bezug auf den Tierschutz verstörend unambitioniert.
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Enttäuschend ist auch die fehlende Bereitschaft aller etablierten Parteien, den Ausstieg aus dem Tierversuch anzupacken. Die Grünen haben das Thema zwar im Programm, jedoch verfolgten auch sie keine konsequente Ausstiegsstrategie. Mehr dazu lesen Sie in der ausführlichen Pressemitteilung.
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Nachsehen: Podiumsdiskussion „Wir haben die Wahl – Tiere nicht!“
Im Vorfeld der Bundestagswahl veranstaltete das Bündnis für Tierschutzpolitik, dem auch der Bundesverband angehört, am 3. Juni die digitale Podiumsdiskussion „Wir haben die Wahl – Tiere nicht“. Teilnehmer waren Renate Künast (Grüne), Susanne Mittag (SPD), Dr. Kirsten Tackmann, (Linke), Dr. Gero Hocker (FDP) und Alois Gerig (CDU). Moderiert wurde die Diskussion von der Autorin und Journalistin Dr. Tanja Busse.
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In ihrem Einleitungsvortrag kritisierte die Ethikerin und Theologin Dr. Simone Horstmann mit klaren Worten den Zivilisationsbruch durch die abgründige Gewalt, die wir täglich den Tieren antun. Diese führe zu einem fatalen biopolitischen Menschenbild, das der Logik folge, dass Tiere sterben müssten, damit Menschen leben könnten. Sie forderte, keine weitere Feinregulierung eines Systems, das nicht reformierbar sei. In der folgenden Diskussion setzen sich die Abgeordneten u.a. mit der Landwirtschaftspolitik, den Ergebnissen der Borchert-Kommission, Qualzuchten, Tiertransporten und Tierversuchen auseinander. Hier können Sie die Aufzeichnung der 96-minütigen Diskussion nachsehen: www.youtube.de
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Ausstieg aus dem Tierversuch: Nicht locker lassen!
Mit Blick auf die Bundestagswahl im September haben wir die letzten Monate alle unsere Kräfte gebündelt um dem Ausstieg aus dem Tierversuch einen Platz in den Wahlprogrammen zu sichern. Von der neu gebildeten Regierung verlangen wir die Konzipierung und Umsetzung einer Gesamtstrategie für den Schrittweisen Ausstieg aus dem System Tierversuch, für eine humanrelevante und tierleidfreie Wissenschaft der Zukunft. Auch Sie können diese Forderung schon vor der Wahl weiter unterstützen und mit Ihrer Unterschrift der Kampagne Ihre Stimme geben. Zusätzlich können Sie die Petition auch verbreiten und teilen über FacebookTwitter und Co. Gemeinsam sind wir stark!
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Bundestagswahl: Forderungen für eine Agrar- und Ernährungswende
Anlässlich der Bundestagswahl hat der Bundesverband Menschen für Tierrechte seine zehn Forderungen für eine Agrar- und Ernährungswende vorgestellt. Um das kurze Zeitfenster zu nutzen, das der Menschheit noch bleibt, um die globalen Herausforderungen zu bewältigen, fordert er eine umfassende Ernährungsstrategie für tier- und klimafreundliche Ernährungsformen. Ziel muss nach Ansicht des Tierrechtsverbandes eine pflanzenbasierte Ernährung sein. Weitere Forderungen betreffen die Ökologisierung der Landwirtschaft, die Reduzierung der Tierbestände und Ausstiegsförderungen für Landwirte, die ihre Tierhaltung beenden wollen. Hier lesen Sie die Pressemitteilung und können sich die 10-seitige Broschüre als PDF herunterladen: www.tierrechte.de
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Neue Gemeinschaftskampagne: „Rewe-Qualfleisch? Ohne mich!“
Seit dem 18. Mai rufen die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, der Bundesverband und sieben weitere Tierschutzorganisationen zum Protest gegen Qualfleisch von Rewe auf. Gemeinsam mit kritischen KundInnen fordern sie Deutschlands zweitgrößten Lebensmitteleinzelhändler auf, höhere Tierschutzstandards in der Hühnermast einzuführen. Bitte unterzeichnen Sie die dazugehörige Petition. Mehr dazu lesen Sie in der vollständigen Pressemitteilung.
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Tierschutzorganisationen kritisieren Borchert-Kommission
Mehrere Tierschutzverbände kritisieren den bisherigen Verlauf der Gespräche der sogenannten Borchert-Kommission. Die Kommission, auch Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung genannt, soll offiziell den Umbau der Tierhaltung in Deutschland voranbringen. Konkret bemängelten die Vereine, dass die Arbeit der Kommission zu eng an das vom Landwirtschaftsministerium geplante „Tierwohlkennzeichen“ geknüpft sei. Das Label solle künftig freiwillig und „ohne weitere Anstrengungen“ der Tierhalter vergeben werden.
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Der tatsächliche Einfluss von Gremien wie der Borchert-Kommission oder der Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) ist höchst fraglich. Es drängt sich der Eindruck auf, als wolle die Politik mit diesen Gremien den Eindruck zu erwecken, dass sie sich mit diesen wichtigen Themen befasst und den Tierschutz beteiligt. Was die Gremien dann letztlich vorschlagen, erscheint oft leider völlig nebensächlich. Wegen dem Festhalten am schädlichen System der Direktzahlungen gab Greenpeace vor Kurzem seinen Ausstieg aus der Zukunftskommission Landwirtschaft bekannt.
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Skandalös: Gericht erlaubt Transport nach Marokko
Wieder hat ein Gericht den Transport von mehr als 500 trächtigen Kühen vom Emsland nach Marokko erlaubt, obwohl klar ist, dass dort massiv gegen EU-Tierschutzauflagen verstoßen wird. Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) untersagte den Transport zunächst und wies den zuständigen Landkreis an, gegen den Beschluss Beschwerde einzulegen – leider vergebens. Der betroffene Rinderzüchter wehrte sich per Eilantrag und bekam letztlich vor dem Oberverwaltungsgericht recht.
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Foto: alessandro0770/stock.adobe.com
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Die Richter sahen keine konkreten Anhaltspunkte dafür, dass die Rinder in Marokko nicht tierschutzgerecht behandelt werden würden. Der Bundesverband hat Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner mehrfach dazu aufgefordert, tierquälerische Transporte zu Schlacht- und Zuchtzwecken komplett zu untersagen. Beobachter erwarten vor der anstehenden Bundestagswahl jedoch keine rechtskräftige Entscheidung mehr.
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Hackerangriff legt weltgrößten Fleischkonzern lahm
Ein Hackerangriff auf den weltgrößten Fleischkonzern JBS hat große Teile der Produktion in Nordamerika und Australien für Tage lahmgelegt. JBS ist weltweit tätig. Der Umsatz des brasilianischen Konzerns beläuft sich auf über 50 Milliarden Dollar pro Jahr – Geld, das mit Tierleid und der Zerstörung des Regenwaldes verdient wird. Von einem Sabotageakt durch TierschützerInnen wird nicht ausgegangen. Mehr dazu auf zeit.de.
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Agrarausschuss für ein Ende der Käfighaltung
Im April erhielt die EU-Bürgerinitiative gegen Käfighaltung schon großen Zuspruch bei der Anhörung im EU-Parlament. Im Mai folgte nun auch der EU-Agrarausschuss mit dieser Einschätzung und fordert in einer Resolution die EU-Kommission auf, die bestehenden EU-Vorschriften zum Schutz von Tieren in der Landwirtschaft zu überarbeiten und damit die Grundlage für ein Auslaufen der Käfighaltung in der EU bis 2027 zu legen.
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Die Abstimmung dazu im Parlament wird voraussichtlich in der nächsten Woche stattfinden. Wir machen bei den Abgeordneten Druck und fordern sie auf, „Superhelden“ für die Tiere zu werden und für die Abschaffung der Käfighaltung zu stimmen. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Tweets an die Abgeordneten teilen.
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aus Newsletter vom 03.06.21 von "Christian Bock, SumOfUs" <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;

 

Fordern Sie jetzt Edeka auf, keine Produkte zu verkaufen,
für die Regenwald zerstört wird!

Die grüne Lunge unseres Planeten steht kurz vor dem Kollaps -- mit dramatischen Folgen für das Klima.

Supermärkte wie Edeka müssen ihren Teil dazu beitragen, den Regenwald zu retten -- und keine Produkte mehr verkaufen, für deren Herstellung Wälder gerodet werden.

Fordern Sie jetzt Edeka auf, keine Produkte zu verkaufen, für die Regenwald zerstört wird!

 Petition Unterzeichnen 

Christa,

durch die massive Abholzung der letzten Jahre hat der Amazonas-Regenwald die Hälfte seiner CO2-Speicherkapazität eingebüßt -- und jeder gerodete Baum bringt uns einer Klimakatastrophe näher.

Eine entscheidende Rolle bei der Rettung des Regenwaldes spielen große Supermarktketten in Europa: Sie verkaufen Fleischprodukte von Unternehmen, die Soja als Tierfuttermittel nutzen, welches auf illegal gerodeten Flächen angebaut wird.

Wenn wir Edeka und den Rest der Branche dazu bringen, nur noch nachhaltiges Soja in seiner Lieferkette zu dulden, muss die Agrarbranche ihre Anbaumethoden umstellen und den Regenwald schonen.

Fordern Sie jetzt Edeka auf, den Regenwald zu schützen und alle Produkte aus seiner Lieferkette zu werfen, für die Wälder abgeholzt werden!

Bereits heute ist das Ökosystem des Amazonas-Regenwaldes hoch gefährdet: Wissenschaftler*innen warnen vor einem dramatischen Artensterben, von den Folgen der Abholzung für das Klima ganz zu schweigen.

Mit Hilfe des brasilianischen Präsidenten Bolsonaro treiben skrupellose Konzerne die Brandrodungen für Plantagen immer weiter voran. Doch diese Rechnung geht nur auf, solange sie Abnehmer*innen für ihr Soja finden -- und wir können das gemeinsam stoppen.

Gemeinsam mit SumOfUs-Mitgliedern weltweit haben Sie schon wichtige Erfolge für die Rettung des Regenwalds erreicht: Allein in diesem Jahr haben wir die beiden Megakonzerne PepsiCo und Procter & Gamble dazu gebracht, endlich strengere Standards beim Einkauf von Palmöl anzulegen.

Fordern Sie jetzt Edeka auf, den Regenwald zu schützen und alle Produkte aus seiner Lieferkette zu werfen, für die Wälder abgeholzt werden!

 Petition Unterzeichnen 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Christian und das Team von SumOfUs

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Mehr Informationen:


SumOfUs sind Millionen von Menschen, die ihre Macht als Verbraucher*innen, Arbeitnehmer*innen und Investor*innen nutzen, um Konzerne weltweit zur Verantwortung zu ziehen. Wir nehmen kein Geld von Regierungen oder Unternehmen an, denn nur so bleiben wir unabhängig.

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit als SumOfUs-Fördermitglied. Mit einer monatlichen Spende stellen Sie sicher, dass wir auch in Zukunft Großkonzerne zur Verantwortung ziehen können.

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