aus Newsletter vom 02.02.2021 - "Animal Rights Watch e.V." <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;

ARIWA: Noch mehr Tierquälerei beim „Putenpräsidenten“ – Spiegel Online berichtet exklusiv

 

Liebe Leser*innen, liebe Unterstützer*innen,

im Dezember haben wir bereits gezeigt, wie Puten in einer Mastanlage von Deutschlands einflussreichstem „Geflügel“-Lobbyisten brutal totgeknüppelt werden. Nun haben versteckte Kameras an zwei Standorten desselben Unternehmens weitere grausame Praktiken dokumentiert – und dabei zufällig auch eine Veterinärkontrolle. Die Aufnahmen machen erschreckend deutlich, wie selbstverständlich die alltägliche Tierquälerei für die Beteiligten zu sein scheint:

Video: Neue Gewalt beim "Putenpräsidenten"

Spiegel Online berichtet exklusiv mit unserem neuen Videomaterial: Puten, die mit zertrümmerten Schädeln langsam und qualvoll sterben. Puten, die wie Fußbälle zum Schlachttransport getreten werden und denen Arbeiter zum Spaß die Schwanzfedern ausreißen. Und Puten, die den Weg zum Schlachthof nicht mehr schaffen und die einem minutenlangen Todeskampf überlassen werden, nachdem ihnen noch in der Masthalle der Hals mit einem Bolzenschneider zerquetscht wurde.

Der Betreiber, seit Herbst 2020 zugleich Europas größter „Putenerzeuger“, ist für mehr als ein Dutzend solcher Mastanlagen und damit für das Leid von vielen hunderttausend Puten jedes Jahr verantwortlich. Als Lobbyist und „Putenpräsident“ behauptet dieser Mann wörtlich, Deutschland hätte die „besten Haltungsbedingungen der Welt“. Sein politisches Ziel ist klar: Alles soll so bleiben, wie es ist. Damit dieses grausame Geschäft rentabel bleibt, für ihn und die gesamte Branche.

Puten werden totgeknüppelt
Puten werden getreten

Denn Zustände wie diese sind keine Ausnahme. Unsere Aufnahmen zeigen das Prinzip, nach dem diese gewalttätige Branche funktioniert. Tote, kranke und verletzte Puten gehören in jeder deutschen Mastanlage zum Alltag. Die betroffenen Tiere sind von vornherein als „Verluste“ einkalkuliert. Und die amtlichen „Kontrolleur*innen“ sehen einfach zu.

Erst wenn Tiere nicht länger als Ware gelten, kann mit solchen Bildern Schluss sein. Deshalb fordern wir eine echte Agrarwende, weg vom System der Tierausbeutung, hin zu einem ökologischen Pflanzenbau ohne jede Tiernutzung. Helfen Sie mit:

Jetzt aktiv werden!

Ausführliche Informationen zu unserer aktuellen Recherche-Veröffentlichung finden Sie wie immer auch auf unserer Websiteauf YoutubeFacebook und Instagram.

Foto: Melanie Bühner
Kein Mensch braucht Tierprodukte. Setzen Sie sich mit uns für Tierrechte und die vegane Lebensweise ein!
Melanie Bühner, Vorsitzende